09.02.2018 - 20:10 Uhr

Dekanatsrat Auerbach/Pegnitz befasst sich einmal mehr mit diesem Thema Neue Seelsorgebereiche formieren sich

Pegnitz/Auerbach. Zur letzten Sitzung der laufenden Wahlperiode kamen die Mitglieder des Dekanatsrates Auerbach/Pegnitz im Pfarrsaal der katholischen Pfarrei Pegnitz zusammen. Hauptthema war die Strukturreform der Seelsorgebereiche in der Erzdiözese Bamberg. Vorsitzender Herbert Appl erklärte erneut die Vorgaben der Diözesanleitung: Es müssen neue Seelsorgebereiche mit mindestens 12 000 Katholiken gebildet werden. Deshalb müssten die aktuell bestehenden Gebiete sich mit anderen zusammenschließen. Hierzu gab es bereits Vorgespräche.

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Roswitha Herlitz berichtete aus dem Seelsorgebereich Pottenstein, dass man in den dazugehörenden Pfarreien eine Umfrage bei allen Katholiken vornahm mit dem Ergebnis, dass man sich wohl mit der benachbarten Pfarrei Gößweinstein als auch mit der Pfarrei Pegnitz zusammenschließen wolle.

Laut Karl Härtl, Vorsitzender des Seelsorgebereiches Pegnitz Stadt und Land, äußerten die Vertreter des Seelsorgebereiches den Wunsch mit dem Seelsorgebereich Pottenstein zu fusionieren. Diakon Franz Josef Reck teilte für den Seelsorgebereich Auerbach mit, dass man sich entschieden habe, den Pfarreien Neuhaus, Hartenstein und Troschenreuth den Zusammenschluss mit Auerbach anzubieten.

Ein Dekanatsteam wird, so Pastoralreferent Hartmut Schina, am 15. März diese Vorschläge auswerten, einen Lösungsvorschlag für das gesamte Dekanat erarbeiten und diesen an die Diözesanleitung weitergeben. Im Herbst 2018 wird in einer Regionalkonferenz die neue Struktur der Erzdiözese vorgestellt werden.

Als problematisch wurde empfunden, dass genau in diese Umstrukturierungsphase die Pfarrgemeinderatswahlen fallen. Die neuen Pfarrgemeinderäte würden sich ab dem Frühjahr 2018 neu in die Materie einarbeiten müssen. Dekanatsratsvorsitzender Herbert Appel fragte in diesem Zusammenhang nach, wie sich die Vorbereitungen der Wahlen gestalten. Einhellige Resonanz war, dass es schwierig geworden ist, Kandidaten zu finden. Es gibt sogar eine Pfarrei im Dekanat, die noch keinen neuen Kandidaten aufgetan hat.

Christian Schatz hinterfragte, ob Pfarrgemeinderatswahlen überhaupt noch Sinn machten. Er schlug vor, dass man aus den Reihen der Pfarrangehörigen jeweils Personen benennen sollte, die sich noch für die Gestaltung des Pfarrlebens interessierten. Die Pfarrei Pegnitz stellt hier wohl eine Ausnahme dar, erwiderte Manfred Vetterl. Hier haben sich 22 Kandidaten zur Verfügung gestellt.

Abschließend berichtete noch die BDKJ-Vertreterin, dass am 12. Mai die Diözesanjugendwallfahrt von Büchenbach nach Pegnitz stattfindet. Man erwartet über 500 Teilnehmer aus der gesamten Erzdiözese.

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