Erinnerungen an eine Gruppe musikliebender Mädchen in Michelfeld
Zur Gesangsprobe ins Kloster

Diese Michelfelder Mädchen fanden um das Jahr 1942 Freude am gemeinsamen Gesang. Repro: Else Buchfelder

Michelfeld. Singen erfreut das Herz und das Gemüt. Die Pflege des Liedes bereichert auch das kulturelle Leben in der Gemeinde. Dass es heute in Michelfeld noch Kinder-, Kirchen- und Männerchöre gibt, ist auch dem Musikverein Liederkranz zu verdanken, der vor etwa 100 Jahren gegründet wurde.

"Bei fröhlichem und heiterem Sinn fließt angenehm das Leben hin", wählte sich die Sängervereinigung als Motto aus. Auch in schweren Zeiten erhielt sie den Chorbetrieb aufrecht. In den Jahren des Zweiten Weltkriegs war es eine Mädchenschar, die Kirchenlieder einstudierte und im Gebet auch der Soldaten an der Front gedachte. Bei Ausflügen wandten sich die Sängerinnen dann gerne auch lustigen Liedern zu. Mit einfühlsamer Hand leitete den Chor Schwester Mirjam Dittrich, deren Bruder Landrat in Pegnitz war. Die Proben fanden in einem Raum des Klosters statt, für religiöse Lieder in der Sakristei.
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