05.02.2018 - 20:00 Uhr

Hauptversammlung der Feuerwehr Zogenreuth Lob für den Übungsfleiß

Eher ein ruhiges Jahr ist 2017 für die Feuerwehr Zogenreuth gewesen. Vier Einsätze haben die 35 Frauen und Männer, davon zwei technische Hilfeleistung und zwei Sicherheitswachen.

Veränderungen brachten die Wahlen in der Führung der Feuerwehr Zogenreuth. Von links der bisherige Kassier Werner Friedl, der dieses Amt aus beruflichen Gründen abgab, Bürgermeister Joachim Neuß, Vorsitzender Georg Roßbacher, Kreisbrandmeister Hans Sperber, die neu gewählte Kassenverwalterin Carina Kraus, Landrat Richard Reisinger, Kommandant Thomas Striegel und der Feuerwehrbeauftragte der Stadt, Josef Lehner. Bild: cs
von Autor CSProfil

Zogenreuth. Dass Feuerwehren wie Zogenreuth unverzichtbar seien, bekräftigten die Grußredner bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Strauß. "Wir brauchen jede Ortswehr", brachte Landrat Richard Reisinger seine Wertschätzung zum Ausdruck. Gerade wegen ihrer Kenntnisse, wer sich in welchem Haus aufhalten könnte, sei ihnen professionelles Eingreifen möglich.

Derzeit 62 Mitglieder

Vorsitzender Georg Roßbacher freute sich über eine Spende des Landrats und die Tatsache, "dass auch die kleinen Feuerwehren im Landkreis nicht vergessen werden". In seinem Bericht erwähnte er Florianstag, Fronleichnam, Volkstrauertag, Weihnachtsfeier und die Teilnahme am Jubiläum der Auerbacher Wehr. Unter den 62 Mitgliedern sind 35 Aktive. Zwei Abgänge seien auf Wohnortwechsel zurück zu führen.

Bürgermeister Joachim Neuß sprach einen schweren Wohnhausbrand in der Neujahrsnacht an. Beeindruckend sei dabei die Hand-in-Hand-Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei gewesen. Das habe er auch von Nachbarn so gehört, betonte Neuß.

Für die neue Bushaltestelle in Zogenreuth habe die Stadt das Material gestellt. Bei der Arbeit habe sich die Feuerwehr mit eingebracht. Und schon werde ein weiteres Projekt anvisiert: der Dorfplatz. Anerkennende Worte fand der Bürgermeister über die Pflege des Zusammenhalts wie auch über die Verjüngung in der Wehr. "Da besteht bald Aussicht auf die Gründung einer Kinderfeuerwehr", wagte er einen humorvollen Blick in die Zukunft.

Im Moment steht keine Jugendgruppe zur Verfügung. Die Nachwuchskräfte sind alle volljährig, informierte Kommandant Thomas Striegel. In 15 Übungen, drei Funkübungen und vier Unterrichtseinheiten trainierte seine Truppe den Ernstfall. Er äußerte sich zufrieden über die Teilnahme daran.

Kreisbrandmeister Hans Sperber überbrachte das Dankeschön für den Einsatz das ganze Jahr hindurch. Die Rauchmelder liegen ihm am Herzen: "Ich erwarte, dass sie jeder in seinem Bereich installiert hat."

Jetzt auch Tochter dabei

Als Nachfolgerin von Werner Friedl, der das Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellte, betrauten die Mitglieder Carina Kraus einstimmig mit der Kassenführung. Nach Mama Petra, die als Protokollführerin mit einer exakten Handschrift ihrem Tischnachbarn, Landrat Reisinger, ein Kompliment entlockte, ist sie das zweite Vorstandsmitglied aus der Familie Kraus.

Mehrere Feuerwehrleute aus Zogenreuth, darunter sieben Frauen, absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs beim Roten Kreuz Auerbach und seinem engagierten Ausbilder Markus Held. "Wir haben viel Neues gelernt", dankte Wolfgang Wiesent. Eine Gruppe will heuer zur Leistungsprüfung antreten und beginnt demnächst mit den Übungen. Außerdem stehen Schulungen für die Jugend und der Feuerwehrführerschein auf dem Programm. Christoph Roßbacher regte die Anschaffung einer neuen Scheinwerferanlage zur Ausleuchtung bei nächtlichen Einsätzen an. Auf 45 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr Zogenreuth können Georg Roßbacher, Hans Sieber, Herbert Lang und Peter Deiml zurückblicken.

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