Junikäfer schwärmen durch die Nacht
Viel mehr Haare als ein Maikäfer

Die fliegende Truppe kam in der Abenddämmerung auf die Terrasse. Weil man die Käfer da nicht mehr gut sah, sondern vor allem brummen hörte, konnten sie als Maikäfer durchgehen. Doch Fledermausexperte Rudi Leitl muss nur einmal aufs Foto schauen, um einem diese Illusion zu rauben: Es waren Gerippte Brachkäfer, im Volksmund auch Junikäfer genannt. Die schwärmen zurzeit überall sehr intensiv und lassen sich etwa durch ihre starke Behaarung vom Maikäfer unterscheiden. Maikäfer gab es heuer auch, die Hufeisennasen im Hohenburger Fledermaushaus haben etliche davon verputzt, Rudi Leitl hat einige Fraßreste gefunden. Aber die Maikäferzeit ist - wie der Name schon sagt - bereits vorbei. Die Junikäfer nehmen's da nicht so genau: Sie fliegen bis in den Juli hinein, bevorzugt in warmen Nächten und in großen Schwärmen. Bild: ll

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