02.01.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Keine Angst in Pfarrei Michelfeld vor der Neueinteilung der Seelsorgebereiche "Mit Maria geht gar nichts schief"

Michelfeld. Das Jahr 2018 wird der Pfarrei Michelfeld einiges an Veränderung bringen, wenn im Erzbistum Bamberg die Seelsorgebereiche neu eingeteilt werden. Die Verantwortlichen sind aber fest entschlossen, sich von der Aussicht auf neue Strukturen nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. Das wurde beim Neujahrsempfang der Pfarrei am Montagabend im Pfarrhaus deutlich.

Pfarrer Markus Flasinski dankte beim Neujahrsempfang der Pfarrei Michelfeld für das Glaubenszeugnis der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter. Bild: ll
von Markus Müller Kontakt Profil

"Eine Struktur ist dazu da, um zu helfen", gab Ortspfarrer Markus Flasinski als Leitlinie vor. Am Neujahrstag, der Maria geweiht sei, werde besonders bewusst, dass man vor dem Neuen keine Angst haben müsse: "Wenn die Gottesmutter da ist, geht gar nichts schief." Die alttestamentarische Skepsis des Buches Kohelet ("nichts Neues unter der Sonne") sei nach der Geburt Jesu durch die Jungfrau Maria nicht mehr angebracht. Pater Markus schloss mit dem Wunsch, "dass Gott in uns allen wirkt, dass neue Begeisterung ins uns wirkt, dass wir nicht jammern, sondern mit Freude und Begeisterung in die Zukunft schauen".

Der Dank, den der Geistliche "für das Glaubenszeugnis der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Pfarrei" ausgesprochen hatte, war auch dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Johannes Lindner ein großes Anliegen. Für ihn war das in der Pfarrei sehr ereignisreiche Jahr 2017 im Rückblick vor allem gekennzeichnet durch ein "gutes Miteinander der pastoralen Mitarbeiter und der vielen ehrenamtlichen Helfer". Besonders dankte Lindner Pfarrer Georg Braun "für seinen unermüdlichen Einsatz als Ruheständler" und Diakon Franz-Josef Reck, der im September in den Seelsorgebereich gekommen ist und seinen Dienstsitz nun im Michelfelder Pfarrhaus hat.

Ihm sei durchaus klar, betonte Lindner, dass die in den kommenden Jahren anstehende Neustrukturierung nicht nur Hoffnungen, sondern auch Befürchtungen und Ängste wecke. Er wünschte sich jedoch, dass man die große Chance sehe, die die Veränderung biete, und dass man es schaffe, "zu einer lebendigen Gottesdienstgemeinde zusammenzuwachsen".

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