28.01.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Keine Kandidaten bei Wahl im Ortsverband Michelfeld VdK-Vorstand hängt einige Monate an

Michelfeld. Neuwahlen waren angesagt bei der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Michelfeld. Von den anwesenden Mitgliedern zeigte jedoch niemand Interesse, einen Posten zu übernehmen. Die bisherige Führung erklärte sich schließlich bereit, noch einige Monate im Amt zu bleiben, bis der VdK-Kreisverband zu einem neuen Wahltermin einlädt.

Vorsitzender Josef Friedrich (rechts) und seine Stellvertreterin Helga Linhardt (links) dankten Helga Daut für ihren 45-jährigen Einsatz als Altenbetreuerin im VdK-Ortsverband Michelfeld. Bild: eb
von Autor EBProfil

Vorsitzender Josef Friedrich nannte einen Mitgliederstand von 156. Angesichts dieser Zahl lasse der Besuch der Jahreshauptversammlung zu wünschen übrig. Beim Gedenken an die 2017 verstorbenen Mitglieder erinnerte er an die Ehrenvorsitzende Betty Beyer sowie an Alfred Leisner.

Im Rückblick berichtete Friedrich über die Muttertagsfeier, bei der die Frauen mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee ein paar schöne Stunden verbrachten. Zwei Musiknachmittage ohne Eintrittsgeld fanden auch bei Nichtmitgliedern und Auswärtigen Zuspruch.

Helga Daut sieht sich nicht mehr in der Lage, als Altenbetreuerin für den VdK tätig zu sein. 45 Jahre lang besuchte sie die ältere Generation bei verschiedenen Anlässen und war auch stets bei den Sammelaktionen mit dabei. Als Nachfolgerin hat sich Ursula Speckner bereiterklärt.

Vom VdK wünschte sich Siglinde Polster eine Initiative, dass Rentner und Menschen mit Beeinträchtigung einen Nachlass bei Museums- und Theaterbesuchen erhalten. Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty, sie wurde begleitet von ihrem Stellvertreter Johann Ludwig, sprach die Aufgaben des VdK an. "Der Bedarf an Unterstützung wächst, da es für den Einzelnen immer schwieriger wird, ohne fachliche Hilfe seinen Rechtsanspruch auf Sozialleistungen geltend zu machen. Beim Thema Beschäftigung muss sich noch einiges tun, damit Menschen auch im Alter würdig leben können."

Für ein gleichberechtigtes Leben von Menschen mit und ohne Behinderung trete der Sozialverband in seiner Kampagne "Weg mit den Barrieren" ein. "Wir sind bezüglich der Barrierefreiheit schon viele wichtige Schritte gegangen", meinte Kies-Baldasty. Bürgermeister Joachim Neuß nahm Stellung dazu: "Wir bemühen uns diesbezüglich mit aller Kraft, auch wenn die Umsetzung oft mit Schwierigkeiten verbunden ist. Bisher ist in Auerbach schon vieles durchgeführt worden."

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