15.09.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Kinderhort St. Josef schreibt in 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte Hausaufgaben mit Aktivpause

Drei Schützlinge betreute das Personal am ersten Öffnungstag des Kinderhorts St. Josef. Seit jenem 15. Februar 1997 hat sich dort eine Menge getan. Wie viele Kinder 25 Jahre später kommen und was sie täglich tun, wollen sie an diesem Samstag selbst erzählen.

Schularbeiten sind ein Schwerpunkt der Betreuung im Kinderhort St. Josef, aber es bleibt natürlich auch Zeit zum Spielen. Bild: sck
von Autor SCKProfil

Das Haus St. Josef beherbergte Ende der 1980er-Jahre als Einrichtung der Kongregation der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau eine Haushaltungsschule und ein Kinderheim. Sie wurden bis 1991 betrieben.

Ein Umbau im Erd- und Untergeschoss schuf die Möglichkeit, einen Hort zur Nachmittagsbetreuung von Grundschülern einzurichten. Er sollte Familien als ergänzende Hilfe zur Kinderbetreuung dienen.

Die Anfänge der Nachmittagsbetreuung waren sehr klein und bescheiden. Mit nur drei Kindern startete am 15. Februar 1992 die erste Gruppe, und es war nicht abzusehen, welcher Erfolg ihr beschieden sein sollte. Dafür spricht das Jubiläum 25 Jahre Kinderhort St. Josef, das an diesem Samstag ab 13.30 Uhr gefeiert wird. Kinder und Mitarbeiterinnen haben dafür einiges vorbereitet.

Zum Einstieg kündigt das Programm eine "kleine Jubiläumsdarbietung" an. Zum Thema "Miteinander - Füreinander" werden die Kinder verschiedene Einlagen vorführen. Ein abwechslungsreicher Nachmittag mit vielen Aktivitäten und guter Bewirtung schließt sich an, welche da sind: Flohmarkt, Namensbänder fädeln, Torwandschießen, Werken mit Holz, Quiz und mehr. Schon fünf Jahre nach der Eröffnung des Kinderhorts St. Josef entstand aufgrund der Nachfrage eine zweite Gruppe. Dazu lief im September 1997 ein weiterer Umbau im ersten Stock. Vier Jahre später folgte eine dritte Gruppe. Jede der drei Gruppen im Hort ist mit jeweils 20 Mädchen und Jungen belegt.

Die pädagogisch geschulten Kräfte bereiten den Kindern einen klar strukturierten Ablauf der gemeinsamen Nachmittage. Wenn sie von der Schule in den Hort St. Josef kommen, wartet ein gemeinsames Mittagessen auf sie. Danach gibt es eine kurze Erholungsphase im Garten oder eine Aktivpause mit Spielmöglichkeiten.

Dann werden für etwa 60 bis 75 Minuten die Hausaufgaben erledigt. Die Größeren unterstützen oft die Jüngeren durch Abfragen oder Diktieren. Freizeit auf dem großzügigen Spielplatz, im Garten oder im Turnraum schließt sich an.

Bei schlechtem Wetter hat jede Gruppe geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten: Eine Puppenecke für die Jüngsten, eine Bauecke, Kicker und Billard für die Älteren sind Beispiele. Spaß macht natürlich das Toben auf dem 2008 eingeweihten Spielplatz. Schwerpunkte sind und bleiben die Hausaufgaben-Betreuung und die Hilfe zur Selbstständigkeit bei der Bewältigung des täglichen Lernpensums.

Viele Eltern legen Wert darauf, dass die Hausaufgaben - wenigstens die schriftlichen - fertig sind, wenn sie die Kinder abholen. Die Vermittlung von Werten und ein religiöses Profil sind weitere Schwerpunkte. Die Mädchen und Jungen sollen eine positive Persönlichkeitsentwicklung durchlaufen, Sozialkompetenz und Konfliktfähigkeit entwickeln.

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