Pfarrei auf Mitwirkung jedes Einzelnen angewiesen – Neujahrsempfang in Michelfeld
Wichtig ist die kleine Schraube

Beim Neujahrsempfang der Pfarrei Michelfeld hob Pfarrer Markus Flasinski zusammen mit den Besuchern das Glas auf ein gutes Jahr 2017. Bild: ll

Michelfeld. "Beeilt Euch, das Gute zu tun" - diesen Satz stellte Pfarrer Markus Flasinski über seine Ansprache beim Neujahrsempfang der Pfarrei Michelfeld im Pfarrhaus. Er war das Lebensmotto des "heiligen Doktors von Moskau", Friedrich Joseph Haass (1780-1853), der unter anderem durch seinen Einsatz für die russischen Strafgefangenen berühmt wurde. Die Mitmenschlichkeit, die Haass gezeigt habe, mache ihn heute mehr denn je zu einem Vorbild für die Christen.

Pater Markus dankte allen Michelfeldern, die ihren Anteil zu einem aktiven Pfarrleben leisteten. "Von ganzem Herzen Vergelt's Gott" sagte er auch Bischöflich-Geistlichem Rat Georg Braun, der als Ruhestandspriester in Michelfeld wirkt.

In der Vorschau auf 2017 betonte Flasinski, trotz aller Schrecken der heutigen Zeit gebe es auch dieses Jahr Anlässe, um zu feiern. Er dachte etwa an das Jubiläum der Ernennung der Gottesmutter Maria zur Schirmherrin Bayerns (Patrona Bavariae) 1917 oder die Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima vor ebenfalls 100 Jahren.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Lindner erinnerte daran, dass einst Pater Paul Mietki den Neujahrsempfang der Pfarrei eingeführt habe. Mit der Geschichte von der kleinen Schraube, ohne die der Riesen-Ozeandampfer nicht mehr fahren könnte, zeigte er auf, wie sehr auch eine Pfarrei auf die Mitwirkung jedes Einzelnen angewiesen sei: "Jeder von uns ist ein Teil dieses Ganzen. Jeder kann auf seine Weise einen Beitrag dazu leisten."

Nach Lindners Überzeugung müssten Christen in Bewegung bleiben und sich neuen Herausforderungen stellen, neue Wege gehen und neue Chancen ergreifen. Voraussetzungen für den Erfolg dieser Einstellung seien "nicht Spaltung und Dissonanz, sondern Zusammenarbeit und Gemeinschaftsgeist".
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