Polizei achtet auf Gurt- und Kindersicherungspflicht
Bis 75 Euro Bußgeld

"Erst gurten, dann starten", mahnt die Polizei im Vorfeld des neuen Schuljahrs, das am Dienstag, 12. September, beginnt. Viele Eltern bringen ihre Sprösslinge mit dem Auto zur Schule. Mit der Sicherheit der Kleinen ist es dabei nicht immer zum Besten bestellt, mahnt die Auerbacher Polizei in einer Pressemitteilung.

Nicht angelegte Gurte oder das Fehlen vorschriftsmäßiger Kindersitze haben oft tragische Folgen. 2016 kamen in Bayern 306 Menschen in Autos ums Leben. 60 von ihnen waren nicht angegurtet. Zudem starben zwei Kinder, die nicht ordentlich gesichert waren.

In der ersten Schulwoche laufen landesweite Aktionstage zur Überwachung der Gurt- und Kindersicherungspflicht. Die Polizeiinspektion Auerbach sowie die Polizeistation Vilseck wollen, wie sie ankündigen, in den kommenden Wochen auf die Einhaltung der Vorschriften achten und Verstöße ahnden. Das kann Bußgelder bis zu 75 Euro und einen Punkt in Flensburg bedeuten. "Durch uns ergeht daher der Aufruf: Sichern Sie Ihre Mitfahrer und sich selbst! Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Kinder im Fahrzeug sichern! Kommen Sie gut und gesund ans Ziel!", heißt es in der Information der Polizei.

Kinder im AutosBis zu einer Größe von 1,50 Meter ist die Verwendung einer Rückhalteeinrichtung (Kindersitz oder Sitzerhöhung) Pflicht. Die Kindersicherung muss stets an Wachstum und Gewicht angepasst werden.

Die kleinsten Mitfahrer in Sitzschalen entgegen der Fahrtrichtung mitnehmen.

Geeignete Sitze sind durch die Zeichen ECE44/03 oder ECE44/04 gekennzeichnet.

Wenn ein Kind in einem Sitz auf dem Beifahrersitz mitfährt, den Airbag dort ausschalten.
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