22.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Realschüler zeigen eine kleine Messe in der Klimaschutzwoche 15 Ideen zur Nachhaltigkeit

Biogas im eigenen Garten erzeugen oder auch mal Reste in der Küche noch zu einem Essen verarbeiten: Über solche Themen haben sich Auerbacher Realschüler Gedanken gemacht.

Im Rahmen der Klimaschutzwoche des Landkreises Amberg-Sulzbach fand an der Realschule des Zweckverbandes Auerbach eine der dezentralen Veranstaltungen statt. Bild: exb
von Externer BeitragProfil

Gemeinsam für ein gutes Klima und nachhaltige Entwicklung: An der Klimaschutzwoche im Landkreis Amberg-Sulzbach beteiligte sich auch die Realschule Auerbach mit Schülerpräsentationen und einer Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit.

Der Lehrplan für die 9. Jahrgangsstufe sieht vor, dass die Schüler in Kleingruppen an Projekten arbeiten und ihre Ergebnisse vorstellen. In diesem Jahr wurde das Rahmenthema Nachhaltigkeit gewählt. Die Jugendlichen forschten jeweils zu speziellen Unterthemen. Die Resultate dieser arbeitsreichen Phase des Schuljahres waren beeindruckend.

Da sehr viele Aspekte einer nachhaltigen Lebensweise sich direkt und indirekt auf den Klimaschutz auswirken und die kreativen Präsentationen einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden sollten, bewarb sich die betreuende Lehrerin Nicole Negi um die Aufnahme in das Programm der Klimaschutzwoche des Landkreises Amberg-Sulzbach.

Etwa 100 Besuchern nahmen in der Turnhalle der Realschule eine kleine Messe in Augenschein. 15 Ständen waren den Möglichkeiten der Gewinnung erneuerbarer Energien, Tourismus, Landwirtschaft oder Urban Gardening gewidmet. Hierbei wurde besonders auf die Auswirkungen auf das Klima eingegangen.

Kern der Veranstaltung waren aber zwei Präsentationen zu den Themen Biogas und nachhaltige Ernährung. Die Zuschauer erfuhren, wie sie im heimischen Garten Biogas produzieren können und warum sich die Produktion des Gases bei einer durchdachten Vorgehensweise sehr positiv auf den CO2-Ausstoß auswirkt.

Die zweite Gruppe informierte über Missstände bei der Produktion und beim Umgang mit Lebensmitteln. Es wurde deutlich, wie stark das Verhalten des Einzelnen das Klima beeinflussen kann. Die Food Fighter sagten der Verschwendung den Kampf an und wiesen auf ihr eigens erstelltes Reste-Kochbuch hin.

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