23.07.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Realschule Auerbach verabschiedet ihren Entlassjahrgang: Gesund und vernünftig bleiben

Ein Landrat, der sich in die eigene Schulzeit zurück sehnt; ein Bürgermeister, der zum Ballast abwerfen rät, und schließlich ein Elternbeiratsvorsitzender mit der Lizenz zum Schulterklopfen: Gelöst geht es bei der Entlassfeier der Realschule zu.

Die Besten des Abschlussjahrgangs 2017 in der Realschule Auerbach mit Landrat Richard Reisinger, stellvertretendem Bürgermeister Herbert Lehner, Provinzialoberin Schwester M. Lucilla Hauser, Schulleiterin Schwester M. Lioba Endres, den Sponsoren und Paten. Bild: sck
von Autor SCKProfil

Eröffnet wurde die Feier durch Romy Laus, Olivia Kramer, Linda Kaußer und Selina Meisel, die als Querflötenquartett den Hit "Eye of the tiger" spielten. Landrat Richard Reisinger sorgte mit Zitaten wie "Je älter ich werde, desto mehr sehne ich mich nach meiner Schulzeit zurück" für gelöste Heiterkeit. Als Vorsitzender des Zweckverbands Realschule Auerbach wünschte er viel positive Nostalgie und vor allem Erfolg und Lebensglück: "Bleibt menschlich, gesund und vernünftig!"

Der Chor der Realschule, den seine Leiterin Karin Eichinger am Klavier und Valentin Weber am Schlagzeug begleiteten, kam mit dem Silbermond-Hit "Leichtes Gepäck". 2. Bürgermeister Auerbach Herbert Lehner anerkannte das pädagogische Wirken der Lehrkräfte an der Realschule, in der die Schüler als ganze Person gesehen würden. Aus dem gerade gehörten Lied leitete er einen Rat ab: "Werft das Unangenehme weg, ohne Gepäck reist sich's leichter."

Der Elternbeiratsvorsitzende Markus Weber gab sich als "Inhaber des mittleren Bildungsabschlusses" zu erkennen. Deshalb wisse er, was die Schüler geleistet hätten. Jetzt sei es erlaubt, sich auf die Schultern zu klopfen. Weber würdigte die an der Realschule Auerbach vermittelte Leistungs- und Werteerziehung der Schwestern und Lehrkräfte.

Rückblick aus Schülersicht

Amüsante und lehrreiche Erinnerungen aus sechs Jahre in der Realschule trugen Bastian Hiltel (10 A) und Lilly Ziegler (10 B) vor. Ihren Klassenleiterinnen Schwester M. Theresia Hauthaler (10 A) und Isolde Krockauer (10 B) dankten sie mit persönlichen Geschenken.

Weisheiten wie etwa "Das Sein ist wichtig, nicht das Haben" gab die Rektorin der Realschule, Schwester M. Lioba Endres, den Schülern mit. Sie befänden sich in der "Brückenphase des Herauswachsens aus der Kindheit und Hineinwachsens ins Erwachsenenleben".

13 mit einer Eins vor dem Komma

Mit der ersehnten Zeugnisverleihung ging die Ehrung der jener Schüler einher, die einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma erreichten haben. Nur zwei Jungen standen in der Reihe der 13 Jahrgangsbesten, die Geschenke des Landrats, des stellvertretenden Bürgermeisters, von den Sponsoren und dem Elternbeirat entgegen nahmen.

Den größten Beifall gab es für die Realschulbeste Hannah Kirzdörfer (Klasse 10 B) aus Michelfeld, die einen Notenschnitt von 1,08 erreicht hat. Mit 1,09 standen ihr Eva Schuhmann (10 B, Grünthanmühle/Kirchenthumbach), Lena Hiltel (10 A, Pruihausen), und Marlis Stubenvoll (10 A, Steinling) kaum nach.

Mehrere der Geehrten setzen ihre schulische Ausbildung an der Fachoberschule fort. Andere beginnen eine kaufmännische Lehre, etwa bei Veolia oder KSB in Pegnitz oder im Krankenhaus St. Anna in Sulzbach-Rosenberg. (sck)

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