16.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Schwimm-sal-a-bim eine Station bei der Klimaschutzwoche des ZEN Badespaß mit weniger Strom

Schwimm-sal-a-bim eine Station bei der Klimaschutzwoche des ZEN

Matthias Schäffner, der Energiebeauftragte der Stadt, erklärt die intelligente Pumpensteuerung im Auerbacher Schwimmbad. Das Interesse der Bevölkerung lässt allerdings zu wünschen übrig. Mit im Bild Stadtrat Bernd Scheller und Siegfried Neukam, Chef des örtlichen Heizungsbaubetriebs. Bild: cs
von Autor CSProfil

Nachhaltigkeit bei Dienstleistungen und Produkten liegt dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) am Herzen. Zusammen mit einigen Partnern wirbt es für diese Idee in einer landkreisweiten Klimaschutzwoche. Schauplatz eines Programmpunkts zum Thema "Klimaschutz durch Energieeinsparung - intelligente Pumpensteuerung im Freibad" war das "Schwimm-sal-a-bim".

Der Anstoß dazu gab der Energiebeauftragte des Stadtrats, Bernd Scheller: "Damit auch Auerbach etwas vom ZEN profitiert und das ZEN im Landkreis gestärkt wird." Seit zwei Jahren gehört er dem ZEN-Vorstand an. Mit der Frankenpfalz und den Energienetzwerken ergebe sich ein Austausch, der auch dem Endverbraucher Vorteile biete, gab sich Scheller überzeugt.

Die Stadt Auerbach habe durch eine neue Pumpensteuerung für die Beckenumwälzung ihres Freibads den Stromverbrauch pro Jahr von 160 000 auf 120 000 Kilowatt gedrosselt, erklärte deren Energiebeauftragter Matthias Schäffner. Bei 25 Cent pro Kilowatt bedeute das für den Stadtsäckel eine Ersparnis von 10 000 Euro. Ins Rollen gekommen sei das Ganze durch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung in Zusammenarbeit mit einer Firma, die auf Elektro-Messungen basierten. In den nächsten Jahren bleibe noch einiges zu tun, um den Energieverbrauch weiter abzusenken. Aktiv geworden sei die Stadt übrigens auch in der Kläranlage - mit dem Ergebnis, dass die Energiekosten schon um rund ein Viertel gesenkt werden konnten.

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