11.07.2016 - 02:00 Uhr
Oberpfalz

Sie sind und bleiben unverzichtbar Erzbischof zeichnet ehrenamtliche Gruppen aus

Auerbach/Bamberg. Zu den Klängen des Kinder- und Jugendchors der Pfarrei St. Jakobus Thurndorf zeichnete Erzbischof Ludwig Schick am Freitag im Bistumshaus St. Otto 18 Gruppen für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kirche aus. Darunter waren drei aus dem Dekanat Auerbach: die Gottvaterbergfreunde aus Auerbach, die Erwachsenenband der Pfarrei Herz Jesu Pegnitz und der Thurndorfer Kinder- und Jugendchor, der diese jährlich stattfindende Ehrenamtlichen-Ehrung zugleich musikalisch gestalten durfte.

Erzbischof Ludwig Schick (Mitte) mit den beiden geehrten Gruppen aus dem Oberpfälzer Teil seiner Diözese: den Auerbacher Gottvaterbergfreunden (links) und dem Thurndorfer Kinder- und Jugendchor (in blauen Shirts). Begleitet wurden sie von Dekanatsratsvorsitzendem Herbert Appl (rechts), dem Auerbacher Pfarrer Markus Flasinski (hinten, rechts) sowie dem Thurndorfer Pfarrer Samuel Patton (vorne, Zweiter von links); rechts hinter ihm die Leiterin des Chores, Sonja Schwemmer. Bild: hfz
von Markus Müller Kontakt Profil

Die einzelnen Gruppen freuten sich sehr, dass der Erzbischof sich anschließend die Zeit nahm, mit jeder von ihnen ins Gespräch zu kommen. Laut einer Mitteilung der Pressestelle des Ordinariats sagte Schick: "Die Freude am Dienst in der Pfarrgemeinde, den viele noch neben dem Beruf und ihren familiären Aufgaben leisten, ist enorm und beeindruckend."

Jüngst seien die Ehrenamtlichen in den Pfarrgemeinden und den Einrichtungen der Caritas durch die große Zahl an Flüchtlingen vor besondere Herausforderungen gestellt worden. Der Appell der Bundeskanzlerin "Wir schaffen das" sei nur durch den Einsatz zahlreicher Helfer für "Gotteslohn" möglich. Auch viele andere Angebote der Kirche könnten nur mit Hilfe des Ehrenamtes aufrechterhalten werden. Schick ermutigte die Ehrenamtlichen, ihren Einsatz weiter in den Dienst des Nächsten zu stellen und gab ihnen ein "Vergelt's Gott" mit auf den Weg. Die geehrten Gruppen erhielten nach Auskunft der Pressestelle "einen kleinen finanziellen Beitrag, mit dem sie sich etwas Gutes tun sollen".

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