22.03.2018 - 20:00 Uhr

Stadtverband denkt über einen Kauf nach Bonkassen haben sich bewährt

83 Vereine scharen sich inzwischen unter dem Dach des vor 40 Jahren gegründeten Stadtverbands. Nur 13 davon zeigen bei seiner Hauptversammlung Flagge. Gemeinsam schauen sie auf die Höhepunkte 2017 zurück.

von Autor CSProfil

Das 40-jährige Bestehen soll in gebührendem Rahmen am Freitag, 16. November, im Kolpingsaal gefeiert werden. Die Neuwahl brachte kaum Veränderungen im Führungsteam. An der Spitze stehen wie seit 20 Jahren Eugen Eckert und Theo Schleicher.

Viel Arbeit brachte das vergangene Jahr für den Stadtverband mit sich, denn 2017 gab es ein Bürgerfest - "ein hervorragendes, friedliches und ruhiges", urteilte Vorsitzender Eckert in der Bilanz des zweitägigen Großereignisses. Die ständige Präsenz der Polizei begründete er mit den Sicherheitsauflagen nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Zwingend seit Jahren sei auch der Security-Einsatz.

Asylbewerber helfen mit

Die Vorarbeiten für das Bürgerfest begannen bereits im Herbst 2016. Gefeiert wurde auf dem Oberen und Unteren Marktplatz sowie im Schlosshof. Höhepunkt am Sonntag war das eingebundene Oberpfälzer Gaujugendtreffen, ausgerichtet vom heimischen Heimat- und Volkstrachtenverein. "Eine hervorragende Sache", befand der Vorsitzende. Großes Lob ging an die Stadt; insbesondere an die Mitarbeiter des Bauhofes für den reibungslosen Auf- und Abbau. Unterstützung gab es dabei auch durch Asylbewerber.

Der Bierpreis stieg um 30 Cent auf 3,30 Euro. Etwas mehr hätten die Besucher auch fürs Essen bezahlen müssen. Eckert begründete das mit den allgemeinen Preissteigerungen, einschließlich der Musikgruppen. Reißenden Absatz fanden die Fischspezialitäten des Sportanglervereins. Bereits am späten Sonntagnachmittag gingen die Vorräte zur Neige.

Bewährt hätten sich die geleasten Bonkassen. Zu überlegen sei eine Anschaffung durch den Stadtverband, um sie dann auch den Vereinen zur Arbeitserleichterung bei Festen zur Verfügung zu stellen. Als optimal erwiesen hat sich laut Eckert das Bürgerhaus am Unteren Markt als zentrale Anlaufstelle.

Bedingt durch die Rathaussanierung, spielte sich der Adventsmarkt im Vorjahr auf dem Unteren Markt ab, der allerdings nur 15 Buden Platz bot: "Wir hätten mehr brauchen können." Dennoch berichtete Eugen Eckert über Stimmen, den Adventsmarkt auch künftig unterhalb des Rathauses aufzubauen. Den Prolog des Auerbacher Christkinds vom Balkon des Schenklschulhauses würde es damit aber nicht mehr geben, gab er zu bedenken. "Der Balkon am Bürgerhaus wurde mit der Sanierung eingedeckt."

Freude in Seniorenheimen

Sehr gut hätten die beiden Christkinder Rosa Weidinger und Melany Deinzer, ihr Betreuer Alfred Graf und Anton Lord als Nikolaus ihre Sache gemacht. Viel Freude in den Alten- und Pflegeheimen verbreitet der Stadtverband mit dem Besuch der himmlischen Boten. Die Ausgaben für den Adventsmarkt einschließlich der Besuche in den Heimen bewegen sich zwischen 2500 und 3000 Euro.

Über die Stadtmeisterschaft im Kegeln berichtete 2. Vorsitzender Theo Schleicher als verantwortlicher Organisator. Für den Wettbewerb heuer sind 21 Mannschaften gemeldet. Spontan Entschlossene könnten noch bis Freitag, 30. März, auf den drei Kegelbahnen in Auerbach und Michelfeld die Kugel rollen lassen.

Große Anerkennung erfuhr der Stadtverband durch Bürgermeister Joachim Neuß. Er sprach von einem Erfolgsmodell. "Wir brauchen den Stadtverband weiter, auch als Dachverband der Vereine und im Hinblick auf Nachwuchs." Neuß plädierte dafür, den Adventsmarkt im Herzen der Stadt zu belassen und wieder auf den Oberen Marktplatz, die "gute Stube", zurück zu verlegen.

Neuwahlen

Stadtverband Auerbach

Vorsitzender: Eugen Eckert

Stellvertreter: Theo Schleicher

Kassier: Josef Zimmermann

Schriftführung: Annemarie Eckert, Gerhard Trenz

Beisitzer: Alfred Graf, Klaus Küffner, Hubert Türmer, Anton Lord, Heinz Schmidt, Rudolf Weber, Norbert Trenz, Wolfgang Meiler

Kassenprüfer: Franz Türmer und Karl Trenz . (cs)

Wir brauchen den Stadtverband weiter, auch als Dachverband der Vereine und im Hinblick auf Nachwuchs.Bürgermeister Joachim Neuß
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