Umso mehr schätzt das Rote Kreuz seine Stammspender aus Auerbach und Königstein
Nur 2,5 Prozent spenden Blut

Den treuen Blutspendern dankten (von links) Bürgermeister Joachim Neuß aus Auerbach und 2. Bürgermeister Klaus Hafner aus Königstein sowie (von rechts) Brigitte Friedl, Leiterin des Blutspendeteams der BRK-Gemeinschaft Auerbach, BRK-Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich und Daniel Sertl, stellvertretender Bereitschaftsleiter und "Allrounder" der Auerbacher Rotkreuz-Gemeinschaft. Bild: cs


Die Geehrten50 Blutspenden: Anja Haberberger (Auerbach), Carola Böllath (Auerbach), Veronika Heberl (Welluck), Heinz Freiberger (Auerbach); verhindert waren Waltraud Streng (Michelfeld) und Margarete Schöttner (Auerbach).

75 Blutspenden: Uwe Lindner, Dietmar Reindl, Manfred Böhm (alle Auerbach), Josef Stiefler-Ebert (Nasnitz), Robert Duschner (Königstein).

125 Blutspenden: Heinrich Kirchner, Petra Lunz (beide Auerbach), Manfred Borgs (Michelfeld). (cs)

Es gibt sie noch: Frauen und Männer, die mit ihrem Blut das Leben von Mitmenschen retten. Trotz der allgemein rückläufigen Bereitschaft ehrte das Rote Kreuz im Interims-Rathaussaal ("Goldner Löwe") wieder treue Spender. Deren wichtige Leistung öffentlich zu machen und danke zu sagen, sah Bürgermeister Joachim Neuß als guten Anlass für diesen Empfang. Zugleich stellte er für die nächste Ehrung den sanierten Rathaussaal in Aussicht.

Blutspenden sei die wichtigste und am längsten praktizierte Bürgerinitiative in unserem Land. "Bluttransfusionen sind oft lebenswichtig, ob aufgrund von Krankheiten oder Unfällen." Viele Eingriffe wären nur möglich, wenn Blut in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Jeder einzelne Blutspender könne dazu beitragen, gleich drei Menschenleben durch Blut und Blutpräparate zu retten. Durchschnittlich 15 000 Spenden täglich werden alleine in Deutschland benötigt. Und der Bedarf wachse weltweit ständig.

Bislang sei es noch nicht gelungen Blut durch andere Flüssigkeiten zu ersetzen. "Blut ist immer noch einzigartig", werde aber nur von 2,5 Prozent der Bevölkerung gespendet mit abnehmender Tendenz. Auch im Namen seines Kollegen aus Königstein, 2. Bürgermeister Klaus Hafner, dankte Neuß den Spenden und dem BRK-Team für diesen wichtigen Beitrag.

BRK-Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich überbrachte den Blutspendern den Dank, auch im Namen der Menschen, deren Leben durch den kostbaren Saft gerettet werden konnte. Er überreichte Urkunden, Ehrennadeln und Geschenke. Zugleich lud er alle Blutspender ab dem 75. Mal zur überregionalen Ehrung nach Amberg ein.
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