21.03.2018 - 20:00 Uhr

Zwei Auerbacher Büßrgermeister am Mittwoch mit Gratulationen beschäftigt Hildegard Kustner und Wilhelm Rauh feiern 80. Geburtstag

Bürgermeister Joachim Neuß gratulierte Hildegard Kustner im Jakobushof mit einem Gesundheitskorb. Für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde überbrachte Astrid Löschner (rechts), Vertrauensfrau im Kirchenvorstand, die Glückwünsche. Bild: cs
von Autor CSProfil

Ihren 80. Geburtstag feierte Hildegard Kustner am Mittwoch im Seniorenpflegeheim Jakobushof. Dort lebt sie seit August vergangenen Jahres, nachdem ihr Ehemann Herbert ein halbes Jahr zuvor verstorben war.

In Schlesien geboren, musste sie mit ihrer Familie die Heimat verlassen und kam nach Neustadt am Kulm. Nach ihrem Schulabschluss kam die Jubilarin als Küchenhilfe im Jugendheim in Wunsiedel unter. Hier lernte sie ihren Mann kennen, der sich gerade auf Lehrgang befand. Die Liebe führte sie in seinen Heimatort Auerbach, wo sie sich das Jawort gaben. Acht Kinder gingen aus der Ehe hervor. Ein Sohn kam in jungen Jahren durch einen Unfall zu Tode.

Mit vielen Eigenleistungen baute sich die Familie ein Heim in der Rosenhofsiedlung. Hildegard Kustner freut sich über elf Enkel und einen Urenkel. Stricken und Nähen waren für die Jubilarin Ersatz für Hobbies. Ihr Wiegenfest will sie mit den Angehörigen am Samstag feiern.

Ranna. Einem quirligen Achtziger gratulierte 2. Bürgermeister Herbert Lehner am Mittwoch. Der gebürtige Nürnberger Wilhelm Rauh siedelte 2013 von seinem Wohnsitz Mögeldorf über ins Pflegezentrum an der Magdalenenkapelle.

Der Jubilar wuchs als jüngstes Kind seiner Familie mit einem Bruder und einer Schwester auf, die beide bereits verstorben sind. Als Stahlformenbauer und Werkzeugmacher verdiente Wilhelm Rauh seinen Lebensunterhalt. Mit seiner Frau ließ er sich in der Umgebung von Altdorf nieder. Aus der Ehe ging Sohn Andreas hervor, der im oberpfälzischen Neumarkt wohnt.

25 Jahre spielte der Jubilar beim Postsportverein in Nürnberg Tischtennis. Auch der Bewegung in der Natur schreibt er seine Fitness zu. Jetzt steigt Wilhelm Rauh in Ranna gerne in den Bus, um das "Stadtleben" in Auerbach zu genießen. Er freut sich auf steigende Temperaturen, um dann ab und an im Freien ein kühles Blondes zu genießen. Ein Besuch im Bürgerhaus gehört immer dazu. Begeistert ist er von der Freundlichkeit, mit der ihm die Einheimischen begegnen.

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