25.03.2018 - 18:04 Uhr

Vorstellung der Ausbildungsplatzbroschüre für die Frankenpfalz "Euro doppelt so viel wert"

Von Altenpfleger bis Zimmerer reicht das Angebot an Ausbildungsplätzen im kommenden Jahr sowie an Praktikumsplätzen im Schuljahr 2018/2019 in der Region Frankenpfalz. Dies zeigt sich bei der Vorstellung der Ausbildungsplatzbroschüre im Rathaus. Doch wo sehen die Jugendlichen ihre Zukunft?

Auf eine erfolgreiche Vermittlerfunktion der Ausbildungsplatzbroschüre hofft Bürgermeister Joachim Neuß mit den Jugendlichen, um für sie einen Praktikums- und Ausbildungsplatz in der Region zu finden. Mit im Bild die Lehrerinnen Katja Mandel (Realschule) und Stephanie Lindner (Mittelschule) sowie die städtische Mitarbeiterin Tina Schwendner (links). Bild: Christa Schleicher
von Autor CSProfil

Insgesamt 264 Stellen wurden von der dafür verantwortlichen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Auerbach, Tina Schwendner, gemeinsam mit der Stadt Pegnitz zusammen getragen. 575 Betriebe wurden angeschrieben, 73 reagierten darauf, informierte Bürgermeister Joachim Neuß Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Mittelschule.

Bis aus Pruppach, Edelsfeld, Velden und Kirchenthumbach bringt sie der Bus zum Unterricht in die Mittelschule Auerbach, unter den Fahrschülern der Realschule befinden sich Jugendliche aus Neuhaus, Kirchenthumbach und Schlammersdorf. Neuß gab sich aufgrund einer guten Mischung von sehr leistungsfähigen Betrieben überzeugt, dass die Region eine gute Zukunft hat. Offensichtlich setzen darauf auch die Jugendlichen, die bei der Umfrage des Rathauschefs ein überzeugendes Votum dafür lieferten, hier ihre Zukunft zu sehen.

Neuß wusste den Mädchen und Jungen die Vorzüge, hier zu leben, schmackhaft zu machen. "Man muss nicht stundenlang im Stau stehen, um den Arbeitsplatz zu erreichen oder mit Hunderten von Menschen Bus und U-Bahn teilen, abgesehen von der naturnahen Umgebung, die die Region auszeichnet. "Der Euro ist doppelt so viel wert wie in den Metropolen."

Das Stadtoberhaupt geht davon aus, dass der Zuzug in die Großstädte abnehmen wird, weil die Menschen es sich nicht mehr leisten können. "Nicht nur in Los Angeles, wo Menschen im Auto schlafen, weil sie eine Wohnung nicht mehr schultern können", der Preisauftrieb sei auch schon hier bei uns wie in München, Nürnberg oder Regensburg spürbar. Die Folgerung ist daher die Aufwertung des ländlichen Lebens.

Den prozentualen Anteil der Ausbildungsplätze bezifferte Neuß für Auerbach und Pegnitz mit jeweils 30 Prozent. Eindruck hinterließ bei ihm der Berufswunsch einer Mittelschülerin als Bestatterin. "Wir brauchen nicht nur Hebammen zum Beginn des Lebens, sondern auch die Bestattung beim Tod als Teil des Lebens."

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