Rückblick bei der Blaskapelle Thanhausen
Stolz auf junge Musiker

Die Geehrten und die neuen Funktionsträger, von links stehend Kassenprüfer Alois Sladky, der für Jahre aktive Musiker-Zeit geehrte Marco Sladky, Klarinettistin Luisa Freundl, Dirigent Alexander Franz, Bassist Raphael Franz, Kassenprüfer Georg Franz und Vorsitzender Klaus Sladky. Bild: rdh
Freizeit
Bärnau
25.02.2018
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Klaus Sladky stellte die besondere Unterstützung von Roland Heldwein (links) als Festleiter zum 80. Jubiläum im vergangenen Jahr heraus.

Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Blaskapelle. Das Fest zum 80-jährigen Bestehen am Pfingstwochenende markiert einen Höhepunkt. Beeindruckend: Der Vorentscheid zum "Grand Prix der Volksmusik".

Thanhausen. "Sehr umgänglich und überhaupt nicht publikumsscheu" gewesen wären die Mitglieder der hochkarätigen Jury, darunter auch Ernst Hutter, berichtete Vorsitzender Klaus Sladky in seinem Rückblick bei dem Treffen am Samstag. Den Mitgliederstand der Blaskapelle bezifferte der Sprecher auf 301 Personen. 25 davon sind aktive Musiker. Der Verein zählt drei Ehrenmitglieder, einen Ehrendirigenten und 7 "Azubis", die gerade ein Instrument lernen.

In seinem Rückblick bedankte sich Sladky bei den zahlreichen Spendern beim Neujahrsanspielen - auch heuer traditionell der erste "Einsatz" des Jahres. Zum großen Höhepunkt im abgelaufenen Jahr, das 80. Gründungsfest, sagte Sladky: "Das Programm konnte sich sehen lassen."

150 Helfer

Weiter bedankte sich der Vorsitzende bei allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Insgesamt waren es rund 150 Frauen und Männer aus der Ortschaft. Besonders bedankte sich Sladky bei Roland Heldwein. Er hatte das Amt des Festleiters übernommen. Sowohl der Vorsitzende als auch später Dirigent Alexander Franz berichteten vom dritten Blasmusikabend in der O'Schnitt-Halle in Wurz. "Die Besucherzahl war leicht rückläufig, wobei es sich um einen sehr schlechten Termin gehandelt hat", so Sladky. Auch im Jahr 2018 wird die Veranstaltung in Wurz wieder stattfinden.

Weiter standen der Blasmusikabend in der Mehrzweckhalle, ein mit der Feuerwehr gemeinsamer Wandertag, die Beteiligung am Kinderfasching und einige Musikerhochzeiten auf der Terminliste des vergangenen Jahres.

Fahrt zum Landtag

Sladky verwies auf die politische Bildungsfahrt am 2. Mai gemeinsam mit der Feuerwehr: Ziel ist der Landtag; die Fahrt werde gemeinsam mit MdL Tobias Reiß unternommen. Dirigent Alexander Franz berichtete von den zahlreichen musikalischen Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. Als sehr gut wurde auch die Anpassung der Probezeiten bewertet. Nachdem sehr viele Schichtarbeiter unter den Musikern sind, finden die Proben jetzt wahlweise am Freitag oder am Sonntag statt. "Gelegentlich wird auch an jedem anderen Tag geprobt - je nach dem, an welchem Tag die meisten Musiker Zeit haben", erklärte Franz.

Besonders lobte er die Nachwuchsmusiker, die sich nach und nach in die Kapelle integrieren. Michael Heldwein jun. gab seinen Bericht als Jugendsprecher ab. Derzeit sind zehn Jugendliche unter 18 Jahren Teil der Jugendgruppe. Sieben davon erlernen derzeit ein Instrument - zwei Klarinetten, zwei Schlagzeuger, zwei Querflötistinnen und ein Tenorhornist. Fünf Jugendliche sind Teil der Kapelle und spielen bereits regelmäßig mit. Heldwein berichtete von einem Zeltlager im vergangenen August. Auch 2018 werden wieder diverse Unternehmungen organisiert. Stadtrat Roland Heldwein überbrachte die Grüße von Bürgermeister Alfred Stier, unterstrich das Engagement und würdigte die Jugendarbeit. Im Auftrag des Bürgermeisters überreichte Heldwein eine Spende. Marko Sladky bekam eine Urkunde überreicht: Der junge Musiker ist fünf Jahre aktiv und bekam dafür von Vorsitzendem Sladky eine Ehrung des Nordbayerischen Musikbundes. "Auf unsere Jungmusiker können wir stolz sein", erklärte Sladky. Nachdem die bisherigen Kassenprüfer aus Altersgründen ausschieden, mussten Nachfolger gewählt werden - Georg Franz und Alois Sladky. Peter Beer bedankte sich als stellvertretender Wallfahrtsleiter der Thanhausener Pleystein-Wallfahrt für die Gestaltung des Gottesdienstes in der Kreuzbergkirche.

Gelegentlich wird auch an jedem anderen Tag geprobt - je nach dem, an welchem Tag die meisten Musiker Zeit haben.Dirigent über die flexibel gehaltenen wöchentlichen Treffen
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