Inniges "Ave Maria"

Astrid Harzbecker war schon bei Wettbewerben wie dem "Grand Prix der Volksmusik" erfolgreich. Ihr Ehemann Hans-Jürgen Schmidt begleitet sie bei den kirchlichen Auftritten an der Orgel. Bild: lk
Kultur
Bärnau
24.01.2018
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Sie gehört zu den bekanntesten Interpretinnen volkstümlicher Schlager. Und sie ist eine Christin, die ihren Glauben auch bei ihren Auftritten nach außen trägt. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür gibt Astrid Harzbecker bei ihrem Konzert.

Hohenthan. "Die Stimme der Liebe" war das festliche Kirchenkonzert am Sonntag in der Pfarrkirche betitelt. Astrid Harzbecker, im sächsischen Riesa geboren, ist seit 28 Jahren mit Hans-Jürgen Schmidt verheiratet. Das Paar wohnt in Holzkirchen bei München. Der Konzertpianist und Organist begleitete die Sängerin auch bei ihrem Auftritt in Hohenthan.

Die unverwechselbare Stimme von Astrid Harzbecker war ein besonderes musikalisches Erlebnis für jeden Konzertbesucher, die mit bekannten Werken der Kirchenmusik, Klassik und beliebten Volksweisen beschenkt wurden. Die beliebte Sängerin und bekennende katholische Christin ist schon viele Jahre regelmäßig in evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zu Gast. Pfarrer Johann Hofmann und Pfarrgemeinderatssprecher Tobias Franz begrüßten die Besucher in Hohenthan und betonten, dass dieses Konzert mit einer Botschaft verbunden sei.

Zum Auftakt erfreute die Sängerin mit dem Lied "Alles Große lebt im Kleinen". Dann betonte sie, dass alles, was die Natur den Menschen schenke, von Gott gegeben sei. Es folgte "Sehnsucht - das alte Lied der Taiga", das vielen Besuchern noch von der Sängerin Alexandra bekannt ist. Von dieser 1969 verstorbenen Interpretin mit der markanten Stimme hat Astrid Harzbecker einige Erfolgstitel in ihr Repertoire aufgenommen.

Die Sängerin verwies auf das Bild von der Mutter Jesu als Fürsprecherin und erfreute mit dem Lied "Ave Maria" von Franz Schubert. "Wer auf Gott vertraut, hat nicht auf Sand gebaut", meinte sie und sang "Gott, ich weiß, du hast mich nicht verloren". Auch mit dem "Ave Verum" von Wolfgang Amadeus Mozart ließ sie aufhorchen. "Ja, ich glaube an Gott und an Jesus Christus", bekannte die Interpretin.

Nach dem Lied "Schlafe mein Prinzchen schlaf ein" wünschte sie den Zuhörern immer Gott an ihre Seite. "Engel der Berge" und "Erstes Morgenrot" folgten ebenso wie "Rosen im Garten vom Engel bewacht" und "Alles bist Du" von Friedrich Händel. Nach dem "Gebet für Tiere". spielte der Kirchenmusiker Hans-Jürgen Schmidt voll Freude auf. Dem Gruß an die Gottesmutter "Ave Maria" ließ die Sängerin das Lied "Die Liebe lebt in dir" folgen.

Mit Worten wurde auf den Korintherbrief des Apostels Paulus hingewiesen, wo "Glaube, Hoffnung und Liebe" besonders zum Ausdruck kommen. Nach dem Lied "Ich bete an die Macht der Liebe" sprach Pfarrer Johann Hofmann besinnliche Worte und betete mit den Konzertbesuchern das "Vater unser ". Mit dem Wunsch nach Frieden und Gesundheit sowie dem bekannten Lied "Wenn ich ein Glöcklein wär" beschloss Astrid Harzbecker das beeindruckende Konzert. Pfarrer Hofmann und Pfarrgemeinderatssprecher Tobias Franz dankten für den hervorragenden Gesang, überreichten ein Blumenpräsent und eine Flasche Wein an das Musikerpaar.
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