20.12.2014 - 00:00 Uhr
BärnauOberpfalz

Junge Plattform für alte Menschen

Die Gruppe der Senioren wächst. Da liegt es auf der Hand, dass eine Interessenvertretung immer wichtiger wird. In Bärnau wurde jetzt ein Seniorenbeirat ins Leben gerufen.

Der Seniorenbeirat der Stadt Bärnau (von links): Siegfried Walter, Michael Heldwein, Siegfried Brunner, Hildegard Leser, Robert Birkner, Josef Zant, Werner Schnabl, Maria Gleißner und Max Gmeiner, es fehlt Benno Zant. Bild: bir
von Autor BIRProfil

Der Anteil der Senioren an der Bevölkerung steigt kontinuierlich. Deshalb ist es notwendig, sie stärker an der politischen Willensbildung zu beteiligen. Den älteren Mitbürgern soll die Möglichkeit eingeräumt werden, ihre Interessen auf örtlicher Ebene zu vertreten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurde nun der Seniorenbeirat der Stadt Bärnau ins Leben gerufen.

Hindernisse finden

Bürgermeister Alfred Stier dankte den künftigen Mitgliedern des Beirates für ihre Bereitschaft, sich in diesem neuen Gremium zu engagieren. "Findet gemeinsam mit den Senioren die Probleme und Hindernisse, die vorhanden sind und legt sie dem Stadtrat und der Verwaltung vor", lautete der Auftrag.

Zunächst will das Gremium den Bürgermeister, den Stadtrat sowie Organisationen, Vereine und sonstige Träger von Altenhilfe und Altenfördermaßnahmen beraten. Der Beirat arbeitet überparteilich, überkonfessionell und generationsübergreifend. Natürlich sind die Mitglieder des Beirat auch Ansprechpartner für Anregungen und Probleme. Vorerst, so die Meinung der Mitglieder des neuen Seniorenbeirates, sollte eine Bestandsaufnahme in verschiedenen Bereichen erfolgen, wie etwa Angebote und Einrichtungen für Senioren.

Weitere Überlegungen könnten dann angestellt werden, was noch gebraucht werde. Denn es gibt bereits Einrichtungen und Angebote, ob kultureller, geselliger oder auch sportlicher Art, für die älteren Mitbürger. Doch diese müssten besser vermittelt werden. Wichtig wäre auch, die Senioren mit den neuen Medien, wie Computer, Internet oder Handy, vertraut zu machen. Hier könnte man generationsübergreifend Jugendliche mit einbinden, die hier den älteren Mitbürgern mit ihrem Wissen Hilfestellung geben könnten.

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