10.02.2014 - 00:00 Uhr
BärnauOberpfalz

Nachbarschaftshilfe leistet seit einem Jahr wertvolle Hilfe für Mitbürger - Lebensqualität ... Eine Art "soziale Feuerwehr"

Seit einem Jahr gibt es sie jetzt schon - die Nachbarschaftshilfe Bärnau. Zuerst noch etwas misstrauisch betrachtet, weil die Leute nicht gleich verstehen konnten, dass hier Gutes und Nützliches für sie getan wird und das auch noch umsonst! Denn die Mitglieder der Nachbarschaftshilfe arbeiten ehrenamtlich.

von Autor BIRProfil

Wie kam es zur Gründung der Nachbarschaftshilfe Bärnau? Die dramatischen demografischen Veränderungen erforderten auch in Bärnau einen gewissen Handlungsbedarf - nicht nur für die ältere, sondern auch für die jüngere Generation.

Durch die Veränderung der ländlichen Infrastruktur sollten mit diesem Projekt auch gewisse Lücken geschlossen werden. Denn gerade viele ältere Menschen möchten bei eingeschränkter Mobilität, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung bleiben, aber gleichzeitig die Sicherheit haben, im Notfall versorgt zu werden.Und hier bietet die "Nachbarschaftshilfe" Bärnau, die unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Tirschenreuth, steht, eine Anlaufstelle für jung und alt, eine Anlaufstelle für Bürger in Notsituationen, eine Art soziale Feuerwehr.

Lebensqualität erhalten

Deshalb sollte ein Netzwerk mit verschiedenen, bereits bestehenden Einrichtungen, die ähnliche Zielsetzungen verfolgen, aufgebaut werden. Aber keine Konkurrenzsituation mit diesen Organisationen oder Gewerben entstehen. Die Nachbarschaftshilfe hat sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Kontakte zu fördern und die Lebensqualität in der ländlichen Region zu erhalten und zu verbessern und vor allem die medizinische, pflegerische und soziale Versorgung sicher zu stellen.

Hilfe im täglichen Leben

Die Arbeit der Nachbarschaftshilfe orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der hilfesuchenden Menschen. Die Würde des Einzelnen, ungeachtet seines Krankheitszustandes, seines Alters und seiner Defizite steht dabei im Vordergrund. Die Nachbarschaftshelfer bringen Zuneigung für alte Menschen mit, von der Schülerin bis zur Rentnerin, und erfüllen ihre Einsätze mit sozialem Engagement. Zurzeit leisten 24 Frauen und Männer praktische Hilfe in Situationen des täglichen Lebens in dieser Einrichtung. Sie kommen ins Haus und helfen beim Einkaufen, Putzen, Kochen, Bügeln, bei der Gartenarbeit, begleiten zum Arzt und zu Behörden. Angehörigen, die zu Hause Pflegefälle betreuen, wird Entlastung durch stundenweise Übernahme der Betreuung angeboten. Vertrauen ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Arbeit. Alle Mitarbeiter unterliegen dem Datenschutz und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

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