Siegfried Walter berichtet Stadtrat über Arbeit des Fördervereins - Weitere Auflagen
Enorme Eigenleistung für Freibad

Lokales
Bärnau
21.01.2010
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Seit neun Jahren gibt es den Förderkreis für das Freibad Altglashütte. Siegfried Walter legte in der jüngsten Stadtratssitzung einen Sachstandsbericht vor, der aufzeigte, wie viel von den Mitgliedern auch 2009 wieder an Eigenleistung und mit Anschaffungen aus eigenen Mitteln zum Erhalt des beliebten Familienbades getan wurde. "Wir wissen, dass das Geld knapp ist, deshalb übernehmen wir sehr viel an Eigenleistung zum Erhalt des Freibades", hob Siegfried Walter hervor. Nach der Solarheizung wurden 2009 Folienabdeckungen für 65 000 Euro angeschafft und auch vom Förderkreis finanziert. In Kürze werden 50 000 Euro an die Stadt überwiesen, kündigte Walter an. Die 125 Kollektoren auf dem Dach wurden von einer Firma zur Verfügung gestellt, wofür sich Walter nochmals herzlich bedankte. Die Helfer von der Wasserwacht haben die Anlage in Eigenleistung errichtet. Weitere Investitionen waren eine neue Heizanlage oder die Wasserrutsche. Die Aufzeichnungen von Siegfried Walter zeigten auch die Erfolge bei der Einsparung von Heizöl. 1972 wurden noch 120 000 Liter benötigt, 2009 waren es nur noch 15 000 Liter! "Wir haben uns sehr bemüht, die Stadt nicht zu belasten und werden uns auch weiter anstrengen, um das Bad erhalten zu können", versicherte Walter. Vom Landratsamt würde jetzt aber gefordert, die Chlorgasanlage auf den neuesten Stand zu bringen - sonst werde das Bad zugesperrt. Walter bat die Stadt, "irgendwie" etwas als Unterstützung einzuplanen

Keine Schuld an Unfall

2. Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger bedankte sich für den Bericht und die Arbeit des Fördervereins. "Wir wissen das zu schätzen, sonst wäre das Bad schon lange nicht mehr da!" Sie sicherte die Unterstützung der Stadt zu, wo es nur geht. Josef Zant (WSL) erkundigte sich über einen Unfall im Freibad am Saisonende, bei dem ein Kind verletzt wurde. Laut Siegfried Walter war das Kind von einem Spielgerät gestürzt und hatte sich so schwer verletzt, dass es mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste. "Das tut uns sehr leid", betonte Walter. Es kam eine Anzeige, doch das Verfahren wurde inzwischen eingestellt. Ursache für den Unfall seien aber nicht Schäden am Spielgerät gewesen. Die Anlage ist auch durch den TÜV geprüft worden.
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