29.08.2017 - 17:20 Uhr
BärnauOberpfalz

Sanierung der Staatsstraße von Heimhof nach Tirschenreuth Ausbau soll nächstes Jahr starten

Bärnau drängt auf eine rasche Sanierung der Staatsstraße von Heimhof nach Tirschenreuth. Unterstützung bekommt die Stadt dabei von den Bundes- und Landtagsabgeordneten.

Zu einem Arbeitsgespräch zur geplanten Sanierung der Staatsstraße 2173 von Bärnau nach Tirschenreuth trafen sich im Rathaus Bärnau (von links) Bürgermeister Alfred Stier, Bauamtsleiter Wolfgang Kaiser, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß sowie Baudirektor Gerhard Kederer (Staatliches Bauamt Amberg-Sulzbach). Bild: exb
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Wegen des zunehmend schlechten Zustands der Staatsstraße 2713 von Heimhof (im Anschluss an die Ortsumgehung) bis nach Lodermühle hat der Stadtrat Bärnau im Juli beschlossen, sich nochmals mit Nachdruck schriftlich an das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach zu wenden, um eine zeitnahe Sanierung durch den Freistaat Bayern zu erreichen. Bürgermeister Alfred Stier war seit der Fertigstellung der Ortsumgehung mehrfach in der Angelegenheit an das Staatliche Bauamt herangetreten und hatte eine Sanierung dieser Staatsstraße gefordert. Um die Dringlichkeit deutlich zu machen, wurde das Schreiben von allen Stadtratsmitgliedern unterzeichnet. Außerdem wurden die regionalen Bundestags- und Landtagsabgeordneten mit eingebunden.

Die Resolution nahm Landtagsabgeordneter Tobias Reiß zum Anlass, in einem Arbeitsgespräch bei der Stadt Bärnau zusammen mit Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, Bürgermeister Alfred Stier und dem städtischen Bauamtsleiter Wolfgang Kaiser die Möglichkeiten für einen Ausbau der etwa acht Kilometer langen Strecke auszuloten. Bürgermeister Alfred Stier wies dabei nochmals auf die massiven Fahrbahnschäden hin. Die Besprechungsteilnehmer waren sich hinsichtlich der "dringenden Notwendigkeit der Maßnahme" einig. Sie favorisierten einen bestandsnahen Ausbau auf der bestehenden Trasse, heißt es in einer Pressemitteilung zum Arbeitsgespräch.

Im Erhaltungsprogramm

Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß, der sich mit den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht und Reiner Meier abgestimmt hatte, war die Sanierung ein großes Anliegen. Er wies darauf hin, dass grundsätzlich für Sanierungen von Staatsstraßen ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Baudirektor Gerhard Kederer wusste, dass ein zeitnaher Ausbau des betreffenden Abschnitts vorgesehen ist. Deshalb sei die Maßnahme bereits in das Erhaltungsprogramm des Freistaates aufgenommen worden. Zwar könne aufgrund ebenfalls dringender Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen auf anderen Strecken ein konkreter Baubeginn noch nicht genannt werden, doch werde bereits heuer die Strecke näher untersucht und eine Erkundung der vorhandenen Fahrbahnbefestigung vorgenommen. Ziel sei es, mit dem streckenweisen Ausbau bereits 2018 zu beginnen. Um das sicherzustellen, will sich Landtagsabgeordneter Tobias Reiß um die erforderlichen Finanzmittel kümmern. Um die Strecke bis zur baldigen Erneuerung ausreichend verkehrssicher zu halten, würden die schlimmsten Schadstellen der Staatsstraße durch die Straßenmeisterei beseitigt. Bürgermeister Alfred Stier freute sich über die guten Nachrichten und bedankte sich bei Tobias Reiß und Baudirektor Gerhard Kederer für die Unterstützung.

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