Stadt stellt Fachkraft für Waldfreibad ein
Für Badespaß neues Personal

Politik
Bärnau
17.05.2017
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Dem Badespaß, mal abgesehen vom Wetter, wird auch in Altglashütte bald nichts mehr im Wege stehen. Für die Wasseraufsicht wird eine Fachkraft eingestellt.

In nichtöffentlicher Sitzung wollte der Stadtrat vergangene Woche das Thema "Waldfreibad Altglashütte" (Öffnung am 25. Mai) besprechen. Gottfried Beer (SPD) sah dafür keine Veranlassung, zumindest für die grundsätzlichen Fragen. Das Gremium folgte der Auffassung und rutschte den Punkt in den öffentlichen Teil. Bürgermeister Alfred Stier informierte über die Veränderungen bei der personellen Situation. So werde Siegfried Walter weiter als Fachaufsicht dabei sein, für die Wasseraufsicht braucht es eine neue Kraft. Und die will die Stadt Bärnau einstellen. Unterstützung leistet dabei der Förderverein, der die Kosten für die Wasseraufsicht übernimmt. Die Maßnahme ist zunächst für dieses Jahr befristet. Begründet wird der Einsatz für das Bad auch damit, dass diese Freizeiteinrichtung zur Attraktivität der Region beiträgt. "Das hätte für das Hallenbad auch gegolten", betonte Berr.

Keine Photovoltaik-Flächen


Bei der Steuerung von Gebieten für die neuen Energien hat die Stadt auch die "Freiflächen-Photovoltaik" aufgegriffen. Dafür soll allerdings kein neues Konzept erstellt werden. Bei den genehmigten Anlagen an der Umgehungsstraße will der Stadtrat keine Abstriche machen. Neue Vorhaben werden in das dargestellte Gebiet an der Naaber Straße verwiesen.

Ausführlich beschäftigte sich das Gremium mit einer bestehenden Halle (386 Kubikmeter Bruttorauminhalt) im Bebauungsplan für den Bereich Thanhausen Süd. Um das Nebengebäude auch rechtlich zu erlauben, hat das Landratsamt einen Rückbau empfohlen. Michael Wegener (SPD) wollte sich dieser Weisung anschließen, auch um einen Präzedenzfall zu vermeiden. Ortssprecher Roland Heldwein regte an, die Größe der Nebengebäude auf 220 Kubikmeter umbauten Raum zu begrenzen. Gegen die Stimmen von Wegener und Berr schloss sich das Gremium dieser Begrenzung an .

Aufträge für Grundschule


Fast 560 000 Euro investiert die Stadt in die energetische Sanierung der Grundschule. Den Posten könnte sie freilich alleine nicht stemmen. Bei der Stadtratssitzung berichtete Bürgermeister Alfred Stier über weitere Vergaben, etwa für Dachdeckerarbeiten, Wärmedämmung, Trockenbau oder die Heizungssanierung. Möglich geworden ist die Sanierung vor allem durch die Unterstützung aus dem Kommunalinvestitionsprogramm, das rund 90 Prozent der Kosten übernimmt.

Training der Hundestaffel


Zu Trainingszwecken wird eine Hundestaffel des Roten Kreuzes zum Moorweiher kommen, informierte Bürgermeister Alfred Stier in seinem Bericht. Auch als Reaktion auf den Unfall im vergangenen Jahr hat das Rote Kreuz diese spezielle Ausbildung ins Auge gefasst. Dabei werden zwei Hunde ausgebildet.

Ein Abstimmungsgespräch mit der Regierung wird für das Baugebiet Thanhausen notwendig. Auf dem Weg zur Realisierung war der Hinweis auf eine Verkleinerung des Gebietes vorgetragen worden. Bürgermeister Alfred Stier kann dieser Empfehlung aber wenig abgewinnen. Denn die Größe des Baugebietes wäre vorausschauend ausgelegt.
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