17.01.2018 - 20:00 Uhr
BärnauSport

Richtig rauf und runter Trail auf der Silberhütte

Sabine Sollfrank aus Plößberg (Kreis Tirschenreuth) kann ihre Begeisterung nicht bändigen: "Das wird ein supergeiler Lauf". Wenn eine passionierte Triathletin, Bergsteigerin und nicht zuletzt Trail-Läuferin zu Superlativen greift, dann lohnt es sich, genauer hinzusehen. Auch (oder gerade weil?) Sabine Sollfrank das Ganze auch auf die Beine stellt. Die Rede ist vom ersten Silberhütten-Trail am Sonntag, 15. April um 10 Uhr.

von Michael Ascherl Kontakt Profil

Trail-Läufer mögen keinen Asphalt, und sie lieben profilierte Strecken. Beim Silberhüttenlauf bekommen sie beides, und zwar über 26 Kilometer und 550 Höhenmeter Steigung. Das ist anspruchsvoll. Bereits am Sonntag, 28. Januar, um 10 Uhr lädt Sollfrank zum laufenden Streckencheck auf die Silberhütte ein. Falls die Bedingungen es zulassen, über die ganze Strecke, falls man die Ski-Langläufer stören würde, um 9 Kilometer verkürzt. Gelaufen wird in zwei Gruppen: einer schnellen und einer etwas langsameren. Ein weiterer Testlauf ist für den 4. März geplant.

Start am Langlaufzentrum

Start und Ziel des eigentlichen Laufes ist am Langlaufzentrum Silberhütte, zwischen Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) und Bärnau (Kreis Tirschenreuth), hart an der tschechischen Grenze gelegen. Der Förderverein unterstützt die Läufer und kümmert sich auch um die Verpflegung von Sportlern und Zuschauern im Start-Ziel-Bereich. Die Strecke ist landschaftlich reizvoll: Vom Skilanglaufzentrum aus geht es einen Kilometer auf breitem Forstweg zum Kreuzstein (bayerisch-böhmischer Grenzübergang). Danach folgt ein Pfad zum höchsten Gipfel des mittleren Oberpfälzer Waldes, dem Berg Havran. Von hier aus geht es zum Brotfelsen und zur Burgruine Schellenberg. Zunächst führt der Trail zurück zur Silberhütte, wo die erste Verpflegungsstelle wartet. Auf dem Keplerpfad geht es dann einen langen Downhill bis zum Gaisweiher. Hier, bei Verpflegungsstelle 2, führt nach dem Gaisweiher ein steiler Pfad hinauf in den Plößberger Wald.

Anstieg um Anstieg

Die 22 prozentige Steigung stellt eine echte Herausforderung dar. Von da hangeln sich die Läufer bis zum Haselstein und genießen danach den Downhill. Unten angekommen warten etwas Wasser und Obst. Nun geht es mäßig ansteigend Richtung Dreihöf, meist auf Forstwegen, bis zum Einstieg in das schwerste Stück des Silberhüttentrails mit teilweise 15 Prozent Steigung. Vorher gibt es Cola, Wasser und Obst. Am Teufelsstein angelangt, sind es noch zwei Kilometer bis zum Ziel am Skilanglaufzentrum.

Die Teilnehmerzahl ist auf 100 limitiert, 70 Plätze sind schon weg. Startgebühr 20 Euro.

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Informationen und Anmeldung:

www.silberhuettentrail.de

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