18.05.2018 - 20:00 Uhr
BärnauOberpfalz

Ein Spaziergang ans Meer

Die Stadt- und Jugendblaskapelle Bärnau erobert bei ihrem Muttertagskonzert die Sympathien der Besucher. Von "Lion sleeps tonight" bis "Marinarella" reichte das Programm.

Eine Weltpremiere erlebten die Zuhörer mit dem "Leberkas-Reggae" von Ludwig Zandt. Bild: exb
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Erstmals nutzten die Musiker der Stadt- und Jugendblaskapelle "Grenzlandbuam" die malerisch gelegene Freilichttribüne im Klostergarten für diesen Auftritt. Maria Freundl führte wieder mit ihrer unverwechselbaren Art durch das facettenreiche Programm. Eröffnet wurde das Konzert von den Nachwuchsmusikern um Stefan Zwerenz.

Mit "The lion sleeps tonight" und "Viva la Vida" trugen sie nicht nur zwei eingängige, sondern auch anspruchsvolle Stücke vor. Die Stadt- und Jugendblaskapelle "Grenzlandbuam" stellte sich im Anschluss mit dem Konzertmarsch "Carpe Diem" von Alexander Pflugler vor. Ruhigere Töne schlug das Orchester mit dem nächsten Stück an. Die weltbekannte Melodie von Ennio Morricones "Once upon a time in the West" aus dem Italio Western "Spiel mir das Lied vom Tod" ließ bei vielen Besuchern Gänsehautfeeling aufkommen. Nun folgte das wohl anspruchsvollste Stück des Abends: "Marinarella" von Julius Fucik. Diese Konzertouvertüre entführte die Zuschauer auf einen wunderschönen Frühlingsspaziergang ans Meer.

Weltpremiere

Nun folgte für die Besucher der fast ausverkauften Tribüne die Rockballade "I believe I can fly" von R. Kelly. Ein besonderer Höhepunkt war die Weltpremiere des "Leberkas-Reggae" von Ludwig Zandt. Dabei begleitete er die Musiker nicht auf seiner Trompete, sondern sang einen selbst verfassten urig-oberpfälzischen Text dazu, der bei den Zuschauern für Begeisterung sorgte. Nach der Pause marschierten die Musiker satzweise mit dem weltbekannten "River-Kwai-Marsch" von Oscar-Preisträger Arnold Malcom ein. Das Arrangement dazu stammt ebenfalls aus der Feder von Ludwig Zandt. Dass auch Blasmusik rocken kann, bewiesen die Grenzlandbuam beim nächsten Stück: "It's my life" von Bon Jovi. Mit der Polka "Herzblut" von Norbert Gälle ging es gemütlicher weiter, bevor die "Toccata in D-Moll" von J. S. Bach von den "Grenzlandbuam" als Rockversion wiedergegeben wurde.

Zwei Zugaben

Der kurzweilige, unvergessliche Konzertabend endete mit dem Walzer "Böhmischer Wind" von Blasmusikkönig Ernst Mosch. Nach zwei Zugaben, der Bayernhymne und dem Deutschlandlied, hatten es Dirigent Günther Freundl und seine Musiker bei himmlischem Wetter wieder einmal geschafft, die Erwartungen der Zuschauer mehr als nur zu erfüllen.

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