Grenzüberschreitendes Klärschlammkonzept geplant
Projektpartner fischen im Trüben

Professorin Dr. Diana Hehenberger-Risse von der HAW Landshut (vorne rechts) besichtigt mit Projektpartnern eine Kläranlage in Tschechien. Bild: exb
Vermischtes
Bärnau
03.04.2018
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Bärnau/Eger. Die Klärschlamm-Strategen sind bei ihrer grenzüberschreitenden Klärschlammverwertung einen kleinen Schritt weiter. Im Zuge ihres Projekts "green Infrastructure-Maßnahmen aus Klärschlamm-Kaskadennutzung (green IKK) mittels grenzüberschreitender interregionaler Zusammenarbeit" haben die eingebundenen Partner nun einige Kläranlagen besichtigt. Ziel war es, sich von der derzeitigen Verwertung und der Anlagentechnik in der Grenzregion ein Bild zu machen.

36 Anlagen werden im Zuge des Ziel-ETZ-Projekts analysiert, um langfristig eine nachhaltige Klärschlammverwertung in der Region zu etablieren. "Dies wird für die nächsten Jahre immer wichtiger werden aufgrund der neuen Dünge- und Klärschlammverordnung, die seit 2017 gilt", so die Projektpartner. Stationen der Bereisung waren die Kläranlagen in Eger, Marienbad und Fleißen in Tschechien sowie in Bärnau, Waldsassen Mitterteich, Tirschenreuth, Neualbenreuth, Mähring, Konnersreuth und Plößberg auf deutscher Seite.

Im Projekt "green IKK", das durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wird, sollen die Daten von 36 Kläranlagen in der deutsch-tschechischen Grenzregion gesammelt und analysiert werden, um Verbesserungspotenziale aufzudecken und eine nachhaltige Abwasserbehandlung und Klärschlammverwertung in der Region zu fördern.

Der Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit (IKom) Stiftland arbeitet bei diesem Projekt mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Landshut, dem Technologiezentrum Energie (TZE) Ruhstorf, dem Wasserversorger und Abwasserentsorger Chevak aus Tschechien sowie dem Forschungsinstitut Výzkumný aus der Nähe von Prag zusammen.
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