02.02.2018 - 20:02 Uhr
Bärnau

Hebfest für Werkstatt des Archaeocentrums gefeiert - Platz für experimentelle Forschung "Universitäres Vorzeigeprojekt"

In der Grenzstadt Bärnau entsteht gerade das Archaeocentrum Bayern-Böhmen als grenzüberschreitender Lehr-und Lernort im Bereich Experimentelle Archäologie. Ein Bestandteil des durch die EU geförderten Projektes ist der Bau der Archaeowerkstatt. Mit geladenen Gästen feierten die Initiatoren am Donnerstag das Richtfest.

Mit geladenen Gästen feierten die Initiatoren des Archaeocentrums Hebfest für das Werkstattgebäude. Bild: exb
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Zimmerer Christian Friedl aus Schwarzenbach sprach auf dem Gerüst unter dem Bäumchen einen Richtspruch. Anschließend dankte der Vorstandsvorsitzende des Trägervereins Via Carolina-Goldene Straße, Alfred Wolf, in der Museumsgastronomie "Brot und Zeit" den Handwerkern sowie dem Planungsbüro Roider und Sollfrank für die gute Arbeit. Er machte auch die Erfolge deutlich, die der Verein unter dem sehr großem Einsatz seiner Mitglieder bislang erzielt habe und deren Höhepunkt nun die Weiterentwicklung zu einem grenzüberschreitenden universitären Lehr- und Lernort für Experimentelle Archäologie sei.

Die Dimension dieses Projekts wurde auch in der anschließenden Rede des Wissenschaftlichen Leiters, Stefan Wolters, deutlich. Er stellte heraus, dass die Archaeowerkstatt das erste Gebäude überhaupt sei, das für die Experimentelle Archäologie neu errichtet werde. Dies sei einer der Gründe, weshalb die Universität Bamberg in dem Projekt eine führende Rolle übernommen habe. "Bärnau ist eine große Bereicherung für die Lehre in diesem Fach und macht als Praxis bezogener Außenstandort das dortige Angebot sehr attraktiv", so Wolters.

Der stellvertretende Landrat des Landkreises Tirschenreuth, Alfred Scheidler, zeigte sich stolz darauf, im Landkreis neben der Hotelfachschule in Wiesau, die eng mit einer Hochschule kooperiert, ein weiteres universitäres Vorzeigeprojekt zu haben. Bezirksrat Toni Dutz sicherte seine weitere Unterstützung zu und zeigte sich zuversichtlich, dass viele Besucher des Nordgautages in Wiesau auch nach Bärnau kommen. Bärnaus Bürgermeister Alfred Stier machte die Unterstützung der Stadt für das Archaeocentrum Bayern-Böhmen deutlich. Der Rathauschef schlug vor, es in "Archaeocentrum Bayern-Böhmen Bärnau" umzubenennen. Außerdem bat er den Bezirk, sich an diesem "wegweisenden, grenzüberschreitenden Projekt" finanziell zu beteiligen.

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