Jahreshauptversammlung der TG Flurbereinigung Thanhausen
Bei Gestaltung der Dörfer und Fluren eingebunden

Vermischtes
Bärnau
23.03.2018
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Thanhausen. Hohe Lebensqualität bietet der ländliche Raum und ist damit einzigartig. Vor allem seine abwechslungsreichen Kulturlandschaften prägen die Region und sind eng mit der bäuerlichen Land- und Forstwirtschaft verbunden.

Nur wenn es gelingt, Wiesen, Äcker und Wälder unter Berücksichtigung gemeinschaftlicher Interessen wirksam und nachhaltig zu bewirtschaften, werden sich diese Werte auf Dauer sichern lassen. Und dafür setzt sich schon seit Jahrzehnten die TG Flurbereinigung Thanhausen ein. Bei der Entwicklung und Gestaltung des Dorfes und der Flur ist sie offen mit eingebunden, wie etwa aktuell in der Dorferneuerung, und schafft damit natürliche Lebensgrundlagen für künftige Generationen. Bei der Jahreshauptversammlung in der Mehrzweckhalle zählte Vorsitzende Martina Jung die Ausbesserungsarbeiten an verschiedenen Wegen wieder zu den Hauptaufgaben. Hier war Josef Bäuml unterwegs. Beim Kimmerls-Kreuz, dem Gegelhof und hinter dem Bühlhaus hätte allerdings zuerst große Löcher aufgefüllt werden müssen. Im Mai wurde das Grundstück von Gmeiner-Zölch am Schmiedbühl neu vermessen, die Grenzzeichen freigelegt und erneuert. "Am Flurbereinigungsdenkmal", so Jung, "wurde im Frühjahr mit Hilfe von Heinrich Schicker der Staudenaufwuchs an der Böschung beseitigt, die Hecke geschnitten und weggeräumt und der Rasen gemäht. Jetzt, im Januar, musste das Wasserloch in der Stilllohe freigeschaufelt werden, da es übergelaufen war.

Instandgesetzt und ausgebessert werden sollten in diesem Jahr vor allem der Weg in Richtung "Schreinerbauer", da hier in den letzten beiden Jahren nichts gemacht wurde. Ebenso müsste wieder einiges an den Straßenrändern und Böschungen gemulcht werden, damit der Aufwuchs gleich kurz gehalten wird. Hier bat sie die Stadt Bärnau, diese Arbeiten zu übernehmen. Ein Problem gab es bei einer Wiese von Bernhard Walter. Er berichtete, dass bei starkem Regen das Wasser von der Au und aus Richtung Bühlegger in den Spurrinnen der Straße bis zur Senke und von dort alles in seine Wiese läuft und sie deshalb unter Wasser setzt. Im Laufe der Jahre seien die Bankette zu hoch geworden und die Straßengräben zugewachsen. Josef Fenzl regte an, dass die Stadt den Durchlass beim Zölch-Feld, in der Nähe vom Gegelhof, wieder freilegt. Denn auch dort ist der Straßengraben fast eben. Ebenso sollten unbedingt die Stauden gegenüber beim Kastner-Feld ausgesägt werden, weil momentan alle Nutzer des Weges auf seinen Feldrand ausweichen müssten. Auch an diesen Wegen befände sich Wasser in den Spurrinnen.

Eine gute und einwandfreie Kassenführung konnte Kassenprüfer Michael Kastner dem Kassier der Teilnehmergemeinschaft Alois Sladky bestätigen, der in seinem Kassenbericht darlegte, dass wieder sehr wirtschaftlich gearbeitet wurde.
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