Jahresversammung der KSRK Hohenthan
Hoher persönlicher Einsatz

Die Ehrung langjähriger Mitglieder war ein Punkt der Jahresversammlung der KSRK Hohenthan (vorne von links): 2. Bürgermeister Michael Schedl, Wendelin Schmid (40 Jahre), Siegfried Walter (55 Jahre) und Stellv. BKV-Kreisvorsitzender Thorsten Schiener sowie (hinten von links) Herbert Seer jun. (20 Jahre), Erich Engelmann (20 Jahre) und Josef Frank (20 Jahre). Bild: bir
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Bärnau
21.03.2018
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Mit der Abschaffung der Wehrpflicht wird es auch für die KSRK Hohenthan schwierig, neue Mitglieder zu finden. Dennoch will der Verein seinen vielfältigen Aufgaben nachkommen.

Hohenthan. Fast auf den Tag der Wiedergründung des Kriegervereins am 19. März 1958 fand die Jahreshauptversammlung der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft der Pfarrei Hohenthan im Gasthof Reuschl am vergangenen Sonntag statt. Daran erinnerte eingangs 1.Vorsitzender Siegfried Walter die erschienenen Mitglieder der Kameradschaft. Im Mittelpunkt dieser Versammlung stand neben den verschiedenen Berichten auch die Ehrung langjähriger Mitglieder.

In seinem Tätigkeitsbericht verwies Walter auf den aktuellen Mitgliederstand der KSRK, zu der 63 Personen, davon neun Reservisten und 54 passive Mitglieder gehören. Leider sei es äußerst schwierig, neue Mitglieder zu gewinnen. Vor allem, weil es keine Wehrpflicht mehr gebe.

Die Kameradschaft, so Walter, leistete auch im vergangenen Jahr wieder ihren gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag. Abordnungen beteiligten sich an zahlreichen Feierlichkeiten, kirchlichen Veranstaltungen und Festtagen, wie etwa am 25-jährigen Jubiläum von Pfarrer Johann Hofmann. "Der Besuch der weiteren örtlichen Feste war für uns eine Selbstverständlichkeit", betonte Walter. Unaufgefordert zur Teilnahme finde man auch Mitglieder der KSRK-Hohenthan bei der Wallfahrt zum Fahrenberg oder an Fronleichnam. Die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen erbrachte wieder einen stolzen Betrag. Sein Dank galt hier den Sammlern.

Nicht ohne Arbeitseinsatz, so Walter, gehe es bei der Sauberkeit am Kriegerdenkmal. Gerade im Herbst waren mehrere Einsätze zur Entfernung des anfallenden Laubes notwendig. Hier dankte er insbesondere Martin Walter für die Mithilfe und zugleich dem Heimatverein für die Blumenbepflanzung sowie der Familie Meindl, die sich um die Blumen kümmert. "Unser Ehrenmal präsentiert sich so als ein Schmuckstück unseres Ortes." Für den Schießsport, so Walter, stünden ausreichend Gewehre zur Verfügung. Doch es werde in naher Zukunft schwer fallen, eigene Veranstaltungen anzubieten. "Denn ohne Schießleiter kein eigener Schießbetrieb!" Die gemeldeten Sportschützen könnte jedoch in Bärnau mit zu schießen oder an den Kreis-, Bezirks- und Landesschießen teilnehmen. Engelbert Träger, Organisationsleiter der Reservisten, bedauerte, dass sich das Personalproblem zur Heldenehrung am Heldengedenktag noch nicht gelöst habe. Nicht alle notwendigen Posten, dazu gehören Fahnenträger mit Begleitung und Fackelträger am Ehrenmal sowie der Böllerschütze und Teilnehmer am Ehrenzug, konnten besetzt werden. Er dankte trotzdem allen, die sich weiter durch hohen persönlichen Einsatz bemühen, bestimmte Aufgaben der Reservisten personalmäßig durchzuführen. Stellvertretender BKV-Kreisvorsitzender Thorsten Schiener bedankte sich für die Arbeit der KSRK unter ihrem rührigen Vorsitzenden Siegfried Walter. Den Dank der Stadt für die Arbeit der KSRK überbrachte 2. Bürgermeister Michael Schedl. "Seit nunmehr 70 Jahren leben wir im Frieden. Und diesen Frieden gilt es zu bewahren und aufrechtzuerhalten."

Als einen Akt der Wertschätzung für Treue zum Verein bezeichnete Vorsitzender Walter die anschließenden Ehrungen. Für 20 Jahre wurden Günter Deinzer, Erich Engelmann, Josef Frank, Herbert Seer jun. und Dietmar Staenicke geehrt, für 25 Jahre Harry Löw, für 30 Jahre Markus Blei, Markus Bürger, für 40 Jahre Wendelin Schmid und für 55 Jahre Siegfried Walter.
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