12.02.2018 - 16:52 Uhr
Bärnau

Kleiner aber feiner Faschingszug in Hermannsreuth Streifzug durch Stadtpolitik

Einer ist beim Faschingszug am Grenzkamm meistens dabei: Der eisige "Böhmische Wind". Doch der Stimmung bei dem kleinen aber feinen Gaudiwurm konnte er nichts anhaben.

Stadtrat und Geschichtspark sorgen weiter für Schlagzeilen - und damit für Themen für den Faschingszug in Hermannsreuth. Viele gut gelaunte Besucher ließen es sich am Montag nicht nehmen, mit den Hermannsreuthern zu feiern. Bild: bir
von Autor BIRProfil

Hermannsreuth. Der Wasserpreis, das leere Hallenbad oder der Geschichtspark waren Themen beim Umzug am Grenzkamm. Bereits zum fünften Mal zog das närrische Völkchen am Rosenmontag, genau um 13.31 Uhr, bei bester Faschingsstimmung mit geschmückten Faschingswagen und zu Fuß vom Dorf hinunter zur Siedlung.

In diesem Jahr begleitet vom leichtem Schneegestöber und etwas "Böhmischen Wind". Und auch dieses Mal hatte sich die Hermannsreuther Ortsgemeinschaft wieder einiges einfallen lassen. Schon Wochen vorher werkelten und bastelten sie an ihren Faschingswagen, wo die eine oder andere Idee verwirklicht und gekonnt dargestellt wurde. Heuer ebenfalls wieder dabei war ein Kinderprinzenpaar: Johanna I. und Luis I. mit seiner Prinzengarde. Und auch in diesem Jahr gab es einen satirischen Streifzug, unter anderem durch das politische Geschehen in der Gemeinde Bärnau, aber auch andere Themen wurden hier auf die Schippe genommen. Vom "Stadtzirkus", einem Säumniszuschlag und verschwundenen Beschlüsse berichteten die Narren. Oder wussten, dass für den Fortbestand des Geschichtsparks Rauchmelder notwendig werden. Viele gut gelaunte Besucher ließen es sich nicht nehmen, mit den Hermannsreuthern zu feiern und an ihrem originellen Faschingsumzug teilzunehmen.

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