Lob für Jugendarbeit des TSV Bärnau
Eine grandiose Leistung

Für 50 Jahre Mitgliedschaft beim TSV Bärnau wurden (von links) Josef Frötschl, Gerlinde Braunschläger, Norbert Troglauer, Gertrud Freundl, Josef Trißl und Renate Brunner geehrt. Bild: kro
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Bärnau
12.01.2017
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Mit 70 Kindern ist man durchaus eine Großfamilie. Auch der Turn- und Sportverein kann dank des Nachwuchses etwas entspannter in die Zukunft blicken.

Im Mittelpunkt der hervorragend besuchten Jahreshauptversammlung des TSV Bärnau standen die treuen Mitglieder, die zum Teil schon seit Jahrzehnten beim Verein sind. Ihnen sagten Vorsitzender Markus Fichtner und Bürgermeister Alfred Stier Danke für die Zugehörigkeit. Zudem gab es eine Urkunde und eine Anstecknadel.

In seinem Rechenschaftsbericht konnte Vorsitzender Markus Fichtner von einem eher ruhigeren Vereinsjahr berichten, nachdem die Renovierungsarbeiten am Sportheim weitgehend abgeschlossen seien. Neu im gesellschaftlichen Programm des TSV waren im vergangenen Jahr einige Thai-Abende und eine Silvesterparty im Sportheim. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende, dass die Vereinsveranstaltungen im Sportheim ausnahmslos gut besucht gewesen seien. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang Josef Frötschl, der die Bewirtung im Sportheim übernommen habe.

Weniger Wassergeld

Lob zollte er auch der neuen, noch jungen Kassiererin Anja Mages, die sich sehr gut in ihr Metier eingearbeitet habe. Im sportlichen Bereich, so Fichtner, habe vor allem der Gewinn der Deutschen Meisterschaft von Bogenschütze Jonas Bogner alles überstrahlt. Lob zollte er Fußball-Jugendleiter Roland Zwerenz und seinem Trainerstab, hier werde wie in den anderen Sparten auch eine hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet. "Nachwuchsarbeit ist die wichtigste Aufgabe, dies darf auf keinen Fall vernachlässigt werden", so Fichtner. Fichtners abschließender Dank galt der Volksbank für die finanzielle Unterstützung, sowie der Stadt Bärnau für den Nachlass eines erheblichen Teils des Wassergeldes.

Eine grandiose Leistung

Umfassend und detailliert war der Bericht der Sparte Fußball, den Roland Zwerenz gab. Aktuell habe der TSV zwei Senioren- und fünf Nachwuchsmannschaften im laufenden Spielbetrieb gemeldet. 70 Kinder und Jugendliche werden in der Sparte betreut, "ein grandiose Leistung", so Zwerenz, darauf könne man zurecht stolz sein. Der TSV tue alles, um auch Flüchtlinge im Verein zu integrieren. Sogar private Zuwendungen gab es. Doch die Resonanz sei gleich null, denn plötzlich seien die Flüchtlinge weggeblieben.

Probleme gebe es bei den Seniorenfußballern. Manch Spieler sei während der Saison abgesprungen, habe die Mannschaft im Stich gelassen. Mit dem Spielerkader, so Zwerenz, müsste man in der Kreisklasse eigentlich ganz vorne mitspielen, doch aktuell belege man nur den 8. Platz. Er appellierte an mehr Kameradschaft in der Mannschaft. Die 2. Mannschaft spiele in einer sogenannten Flex-Liga, in der alles etwas unübersichtlich vonstatten gehe. Am 27. Januar finde dazu in Martinlamitz ein Treffen statt, wie es hier weiter gehen soll. Erfreut zeigte sich Zwerenz, dass der TSV Bärnau erstmals nach vielen Jahren ab der kommenden Saison wieder eine A-Juniorenmannschaft für den Spielbetrieb melden könne. Zwerenz verwies auch auf viele gesellschaftliche Veranstaltungen der Sparte Fußball. Einer der Höhepunkte sei die Beachparty am Sportplatz gewesen.

Treue Mitglieder

Tennis-Spartenleiter Norbert Danhof berichtete, dass die Mannschaft auch im 10. Jahr seit ihrem Aufstieg in der Kreisklasse I verbleibt. Am Ende sprang sogar ein hervorragender 3. Platz heraus. Mit etwas Glück hätte der Aufstieg in die Bezirksklasse gelingen können. Erfreut zeigte sich Danhof, dass die Tennisplätze von den Hobbyspielern gut angenommen werden. Bürgermeister Alfred Stier lobte die engagierte Nachwuchsarbeit und versicherte: "Die Stadt hat stets ein offenes Ohr für die Belange des TSV." Geehrt wurde dann Richard Behringer für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit. - Für 50 Jahre: Gerlinde Braunschläger, Renate Brunner, Gertrud Freundl, Helga Richter, Horst Bäuml, Josef Frötschl, Josef Trißl und Norbert Troglauer. - Für 40 Jahre: Margot Danhof, Ingrid Leser, Maria Strauß, Erika Zeidler, Franz Bäuml, Thomas Bittner, Thomas Haubner, Max Gmeiner, Wolfgang Kaiser, Dietmar König, Thomas König, Alfred Marsch, Josef Reiter, Anton Schwägerl, Herbert Schwamberger, Peter Trepl, Hubert Wolf, Ferdinand Zwerenz, Günter Zwerenz und Gerhard Zwerenz ausgezeichnet. - Für 25 Jahre: Hildegard Haberkorn, Elisabeth Meier, Rosa Seitz, Ingrid Schulz, Anja Steinhauser, Sven Ditz, Christian Härtl, Hermann Fischer, Martin Mayerhöfer, Helmut Meier, Matthias Meier, Franz Seitz und Herbert Seitz.
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