TIR Energie bietet Beteiligung an Windkraftanlagen bei Asch
Kleine Stückchen vom Windrad

Seit einigen Wochen wachsen die beiden Windräder westlich von Asch in die Höhe. Wie in Ellenfeld werden auch Beteiligungen für die Bürger offeriert. Als "juristische Person" hat die Bürgerenergiegenossenschaft TIR Energie eG rund 70 000 Euro investiert. Die Anteile werden zu je 250 Euro an Interessierte weitergeben. Im Bild (von links) Vorsitzender Markus Sporrer, Aufsichtsrat Manfred Zölch, 3.Vorsitzende Katrin Roider und 2.Vorsitzender Klaus Schuster von der Bürgerenergiegenossenschaft vor einer der Anla
Vermischtes
Bärnau
29.12.2016
889
3

Eher unauffällig wachsen derzeit die beiden Windräder bei Asch in die Höhe. Meist sorgt der Nebel auf den Höhenrücken für Unsichtbarkeit. Doch werden die Anlagen im Frühjahr ans Netz gehen. Beteiligen kann sich der Bürger über die "TIR Energie eG" auch mit kleinen Beträgen.

Asch. Die beiden Windkraftanlagen, die im Auftrag der "Windpark Asch Gmbh & Co.KG" gut 700 Meter westlich der Ortschaft entstehen, sind in der Region keine "Unbekannten". Baugleiche Räder stehen bei Ellenfeld. Die Enercon-Anlagen mit einer Gesamthöhe von 150 Metern (Rotordurchmesser 82 Meter) sollen wie die "Schwestern" auf dem Schafferberg auch ähnlich viel Stromertrag einfahren, also pro Anlage rund 10 Millionen Kilowattstunden im Jahr.

Mit dem Projekt auf rund 770 Metern Höhe wird die Windpark Asch nach zwei Jahren Gerichtsverhandlungen eine "abgespeckte Version" umsetzen. Denn 2011 wurden beim Landratsamt eigentlich Pläne für fünf Anlagen eingereicht, von denen letztlich nur zwei die Genehmigung erhielten. Klagen des Marktes Mähring gegen diese Genehmigung wurden Anfang des Jahres abgewiesen, im Oktober wurde dann auch der Antrag auf Zulassung der Berufung abgelehnt. Für die beiden Anlagen bei Asch wenden die Betreiber insgesamt rund 8,5 Millionen Euro auf, gut 1,7 Millionen Euro umfasst das Eigenkapital - und damit kommen die Bürger ins Spiel. Als "juristische Person" hat die Bürgerenergiegenossenschaft TIR Energie eG einen Posten von 70 000 Euro als Beteiligung gezeichnet. In Form von Anteilen von 250 Euro gibt die Genossenschaft nun den interessierten Bürgern die Möglichkeit, auch mit kleineren Summen einzusteigen. "Neumitglieder müssen mindestens zwei Anteile zeichnen", erläutert der "TIR Energie"-Vorsitzende Markus Sporrer bei der Vorstellung des Engagement.

Mindestens 4 Prozent

"Wir freuen uns, dass wir dabei sein dürfen", beschreibt Sporrer die Beteiligung an den Windrädern. Grundsätzlich sei die "TIR Energie" bemüht, in andere regionale Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren. Zudem seien weitere Projekte in Planung, die auch unter dem Zeichen der Energieeinsparung oder Energieeffizienz stehen würden. Bei der aktuellen Beteiligung an den Windrädern kalkuliert Sporrer mit einer Mindestrendite von 4 Prozent, dann ansteigend. Über 20 Jahre errechnet er eine "Kapitalrendite" von rund 8 Prozent (vor Steuern). Für die Fragen und weitere Information der interessierten Bürger verweist Sporrer auf die Kontakte über das Internet (www.tir-energie.de). Sporrer steht als Vorsitzender der "TIR Energie" als Ansprechpartner (09633/4007670) zur Verfügung.
3 Kommentare
255
Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 29.12.2016 | 17:14  
160
Stefan Kreuzeck aus Weiden in der Oberpfalz | 02.01.2017 | 13:48  
255
Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 02.01.2017 | 19:43  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.