17.01.2017 - 02:00 Uhr
BärnauOberpfalz

Viele Gäste beim Neujahrsempfang in Bärnau Bald kommen Studenten aus der ganzen Welt

Bärnau macht weiter Tempo auf dem Weg in eine positive Zukunft. Davon ist Bürgermeister Alfred Stier überzeugt. Zu den markanten Stationen gehört auch der Universitäts-Außenstandort im Geschichtspark.

Sehr gut besucht war der Bärnauer Neujahrsempfang, der nur alle zwei Jahre stattfindet. Rund 200 Gäste waren in die Turnhalle der Grundschule gekommen. Bild: kro
von Konrad RosnerProfil

Geht es nach Bürgermeister Alfred Stier sind Stadt und Großgemeinde Bärnau weiter auf dem richtigen Weg in eine positive Zukunft. Dafür zollte er beim hervorragend besuchten Neujahrsempfang am Sonntagnachmittag in der Turnhalle der Grundschule vor allem den Abgeordneten auf Bundes- und Länderebene großen Dank. Denn ohne die entsprechende Förderung und Zuschüsse seien vielen dieser Maßnahmen die getätigt wurden und zukünftig noch anstehen, nicht zu bewältigen. "Ohne dieses Netzwerk wäre dies alles nicht möglich", so Stier "Ich glaube, wir haben alle Zuschuss- und Fördermöglichkeiten ausgeschöpft". Musikalisch wurde die gut zweistündige Feierstunde von der Blaskapelle Thanhausen umrahmt. Sie endete mit der Bayern-Hymne und dem Deutschland-Lied.

Stier konnte zum Neujahrsempfang eine ganze Reihe von hochrangigen Ehrengästen begrüßen, darunter MdB Reiner Meier und MdL Tobias Reiß. In seiner Rede ging er auf die vergangenen beiden Jahre ein, in denen in Bärnau wieder vieles bewegt wurde. 2015 hätten unter anderen die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Schwarzenbach, das in Eigenleistung erstellt worden sei, oder der Besuch von Heimatminister Markus Söder beim Jubiläum "800 Jahre Hofmark Thanhausen" herausgeragt.

Archäozentrum

2016 waren das Marktspectakulum oder die Museumsnacht im Knopfmuseum besondere Veranstaltungen. Für den Geschichtspark sei eine weitere Förderperiode für die kommenden drei Jahr gelungen: Drei Millionen Euro werde man bekommen. Damit soll auch ein Archäozentrum für Studenten aus Bamberg, Prag und Pilsen entstehen.

Schulsanierung startet

Studenten aus der ganzen Welt werden nach Bärnau kommen. Bärnau werde ein Universitäts-Außenstandort, dies sei vor allem der unermüdlichen Arbeit von 3. Bürgermeister Alfred Wolf zu verdanken. Auch in der Infrastruktur sei und werde in Bärnau einiges geschehen. Viele Straßen seien schon saniert worden, viele stehen noch an. Der Ausbau der Breitbandversorgung sei im November abgeschlossen worden, rund eine Million Euro sei dafür investiert worden. Stier betonte, dass auch Ahornberg ein Recht auf ein schnelles Internet habe. Er werde deshalb nichts unversucht lassen, auch hier etwas bewegen zu können. Ab März starte die energetische Sanierung der Grundschule, die rund 1,3 Millionen Euro kosten werde. Für diese Sanierung gebe es eine Förderung von 90 Prozent, freute sich der Bürgermeister. Bärnau sei auch bei der Förderinitiative Nordostbayern mit dabei, die das Ziel habe, Leerstände in den Ortskernen zu beseitigen. Bärnau sei die erste Gemeinde im Landkreis, die dieses Programm nutze. Die Arbeiten beim Umbau des "Schwarzen Bären" werden anlaufen. Dafür gebe es eine Förderung von rund zwei Millionen Euro, 500 000 Euro müsse Bärnau übernehmen. Entstehen werden zehn seniorengerechte Wohneinheiten. Probleme gebe es mit der ärztlichen Versorgung auf dem Land. Doch auch hier sah Stier eine zukunftsorientierte Lösung, mit einem Team von Fachärzten könnte es gelöst werden. Zum Thema Hallenbad sagte er nicht allzu viel, nur, "seit Oktober 2015 hat ein Stadtratskollege diesen Posten übernommen. Wenn er nichts auf die Beine bringt, ist das nicht die Schuld des Bürgermeisters", betonte Stier.

Lob zollte der Bürgermeister dem sehr aktiven Vereinsleben in Bärnau und den Unternehmen für ihr Engagement. Beispielgebend nannte er die beiden "hervorragende Blaskapellen, die bei gemeindlichen Anlässen kostenlos spielen".

Sorge wegen Rechtsruck

Bundestagsabgeordneter Reiner Meier freute sich über die positive Entwicklung von Bärnau, "hier wird sehr erfolgreich gearbeitet". Deutschland gehe es so gut wie noch nie, dennoch sei die Lage sehr angespannt, auch aufgrund der Anschläge. Er sei erfreut, dass nun endlich alle politischen Parteien begriffen haben, dass die Sicherheit der Bürger enorm wichtig ist. Mit Sorge betrachtete Meier den Rechtsruck in Europa und appellierte: "Geht bei den kommenden Wahlen alle zur Wahl. (Weiterer Bericht folgt)

Ich glaube, wir haben alle Zuschuss- und Fördermöglichkeiten ausgeschöpft.Bürgermeister Alfred Stier

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