01.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kleine Fische sind besser

Agrarminister Helmut Brunner (CSU) hat gut lachen: Bayern ist Deutschlands größter Karpfen-Erzeuger: Auf einer Teichfläche von 20 000 Hektar wird mehr als die Hälfte der deutschen Karpfenmenge produziert. Bild: dpa
von Redaktion OnetzProfil

Wegen der langen Trockenheit sind viele bayerische Karpfen in diesem Jahr kleiner als sonst. Dafür sei die Qualität des Fleischs in diesem Jahr "sehr gut", hieß es zum traditionellen Auftakt der bayerischen Karpfensaison, die Agrarminister Helmut Brunner (CSU) am Montag in Heilsbronn (Kreis Ansbach) eröffnete. Wenn die Tiere langsamer wachsen, wird das Fleisch fester. Die letzten Fische werden im November geerntet. Wegen der langen Trockenphase mussten in einigen Teichen Fische vorzeitig abgefischt werden. Trotzdem werde die Menge wieder im langjährigen Schnitt von 6000 Tonnen liegen, sagte Brunner. Zwei Drittel der Karpfen stammen aus Mittelfranken und der Oberpfalz. Der Preis pro Kilo werde erneut bei etwa 2,50 bis 3 Euro liegen.

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