21.08.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Tödlicher Sprung in leeres Schwimmbecken aufgeklärt Im Drogenrausch

von Redaktion OnetzProfil

Die beiden Männer, die Ende Juli beim Sprung in ein leeres Freibadbecken in Kulmbach ums Leben kamen, standen unter Drogeneinfluss. Das ergaben rechtsmedizinische Untersuchungen. Neben Alkohol wurden auch Cannabis und Ecstasy nachgewiesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die 20 und 24 Jahre alten Männer aus Bayreuth und Himmelkron waren nachts in das Schwimmbad eingedrungen. Obwohl der Sprungturm wegen Sanierungsarbeiten gesperrt und die Leiter abmontiert war, waren sie hochgeklettert und mehr als zehn Meter tief ins Becken gesprungen. Da dort kein Wasser war, prallten sie auf den Boden und erlitten tödliche Verletzungen.

Die nächtlichen Lichtverhältnisse im Schwimmbad wurden danach überprüft. Es sei offenbar ohne Schwierigkeiten zu erkennen gewesen, dass kein Wasser im Becken war, teilte eine Polizeisprecherin mit. Auch die Sicherheitsvorkehrungen am gesperrten Sprungturm seien nach derzeitigem Ermittlungsstand ausreichend gewesen.

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