Nürnberg und Meißen in Städtepartnerschaft
"Wege zu Cranach"

Kultur BY
Bayern
29.04.2013
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Die Städtekooperation "Wege zu Cranach" hat auf ihrer jüngsten Tagung im thüringischen Neustadt/Orla mit Nürnberg und Meißen zwei weitere Partner in die Initiative aufgenommen. Beide Städte seien mit dem Maler eng verbunden, teilte die Initiative mit. Die Kooperationspartner bereiten zum 500. Geburtstag von Lucas Cranach dem Jüngeren (1515-1586) für 2015 mehrere Ausstellungen vor, die in das Themenjahr "Bild und Bibel" in der Dekade zum Reformationsjubiläum 2017 einbezogen sind.

Bisher waren an der Initiative die Städte Kronach, Coburg, Wittenberg, Dessau, Neustadt/Orla, Gotha, Erfurt, Schneeberg, Eisenach und Weimar beteiligt. In Meißen hat Lucas Cranach der Ältere 1534 im Dom einen Altar mit Christus als Schmerzensmann geschaffen. Zudem zeugen die Meißener Reformatorenporträts von der Meisterschaft von Lucas Cranach dem Jüngeren. In Nürnberg hat Kurfürst Friedrich der Weise 1508 den Wappenbrief für Cranach ausgestellt. Seither führte der Maler die gefiederte Schlange als Signatur.
Darüber hinaus bewahrt das Germanische Nationalmuseum einen umfangreichen Bestand von etwa 30 Gemälden. Die Mitglieder der Malerfamilie Cranach gelten als wichtigste Chronisten der Reformation und ihrer Repräsentanten. Zum Werk von Lucas dem Jüngeren gehört der Reformationsaltar in der Stadtkirche von Weimar, den sein Vater ein Jahr vor seinem Tod 1553 begonnen hatte.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.wege-zu-cranach.de
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