18.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Allgemeine Baugenossenschaft für Marktredwitz und Umgebung legt Geschäftszahlen vor - Neuwahlen Strategie gegen Modernisierungsstau

Die Neuwahlen von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern standen bei der Allgemeinen Baugenossenschaft für Marktredwitz und Umgebung auf der Tagesordnung. Im Bild (von links) Johannes Fischer, Harald Eichner, Gerhard Haberkorn, Harald Dombrowsky, Stadträtin Gisela Wuttke-Gilch und Karl-Heinz Busch. Bild: hh
von Autor HHProfil

. Karl-Heinz Busch bleibt für weitere drei Jahre im Vorstand der Allgemeinen Baugenossenschaft für Marktredwitz und Umgebung. Er wurde bei den Neuwahlen ebenso im Amt bestätigt wie die Aufsichtsratsmitglieder Harald Dombrowsky und Gerhard Haberkorn. Für den ausgeschiedenen Heinz Hausner rückte Johannes Fischer ins Gremium nach.

Bei der Mitgliederversammlung im Egerland-Kulturhaus teilte Busch erfreut er mit, dass die Mitgliederzahl 2013 fast unverändert geblieben sei. In den vergangenen zehn Jahren stünden 821 Abgängen aber nur 692 Zugänge gegenüber. "Unter Berücksichtigung der sozialen Verantwortung liegen unsere Mieten noch unterhalb der Vergleichsmieten im örtlichen Mietspiegel", merkte Busch an. Nach einem aktuellen Bericht seien die Mieten in den Landkreisen Wunsiedel und Hof ohnehin so günstig wie nirgendwo anders in Deutschland.

Notwendige Modernisierungsmaßnahmen seien in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen Gründen zeitlich gestreckt worden, so dass sich ein gewisser Modernisierungsstau gebildet habe. Dies habe zu weiteren Leerständen geführt und die Ertragslage geschwächt. "Mit Hilfe einer Bewertung unseres Gebäudebestands werden wir mit dem Aufsichtsrat eine Strategie für die nächsten Jahre erarbeiten", versprach Busch. Die anstehenden Aufgaben könnten nur durch eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten bewältigt werden.

"Das Unternehmen zählt in Marktredwitz zu den größten Wohnraumanbietern", betonte Aufsichtsratsvorsitzender Harald Eichner. Gleich zu Beginn des Jahres seien zwei Häuser in Lorenzreuth abgerissen worden - eine "mehr als überfällige Maßnahme". In den nächsten Jahren seien erhebliche Investitionen in den Bestand notwendig. Nur eine Erhöhung des Instandhaltungs-Aufwands sei dabei nicht zielführend. Positiv bewertete Eichner, dass es erstmals seit längerer Zeit wieder eine Steigerung bei den Geschäftsanteilen gegeben habe.

Stadträtin Gisela Wuttke-Gilch dankte der Allgemeinen Baugenossenschaft im Namen der Stadt für die Bereitstellung günstigen Wohnraums und würdigte das Engagement der Verantwortlichen.

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