Arbeiten an der neuen Gerätehalle gehen zügig weiter - Dank für Holz-, Geld- und Brotzeitspenden
Feuerwehr rückt zum Richtfest aus

Knapp 600 Arbeitsstunden haben die Brandschützer bereits in den Bau der neuen Gerätehalle investiert. Unter Leitung ihres Vorsitzenden Josef Schleicher, der gelernter Zimmermann ist, wurde nun die Holzkonstruktion auf das 16 mal 12 Meter große Fundament gesetzt. Bild: ü
Lokales
Bayern
23.04.2014
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Einen Großeinsatz hatten die Männer der "Hascharada Gmoi" zu schultern: Am Ortsrand errichteten sie die neue Gerätehalle der Feuerwehr. Alle Helfer hörten dabei auf die Anweisungen des Vorsitzenden Josef Schleicher, eines gelernten Zimmermannes und jetzigen Bautechnikers.

Der Feuerwehr-Boss ging mit gutem Beispiel voran und band das Holzskelett selbst ab. Dabei handelt es sich um eine zimmermannsmäßige, 16 mal 12 Meter große Konstruktion.

Beim Richtfest dankte Josef Schleicher allen Helfern für ihren vorbildlichen Einsatz. In seinem Richtspruch sagte er unter anderem: "Mit Gunst und Verlaub! Schaut nur, wie sich heut alles freut! Warum das? Es ist Richtfest heut. Zum ersten schauen wir himmelwärts, denn voller Dank klopft unser Herz. Die Maurer und die Zimmerleut' haben keine Mühe gescheut. Sie haben gehauen, gemessen und gericht', bis alles hatte ein gutes Gesicht. Drum will mein Glas ich heben: Die Handwerksleut', sie sollen leben. Hoch! Hoch! Hoch!"

Es habe fast zwei Jahre gedauert, bis das passende Grundstück gefunden worden sei, blickte der Vorsitzende zurück. Auch mit dem Landratsamt habe es viele Gespräche gegeben. Josef Schleicher bedankte sich bei Bürgermeister Fritz Fürk für seine Mithilfe, Ratschläge und Unterstützung. Sein weiterer Dank galt allen "Hascharadern", den Heinersreuther Holzrechtlern sowie den privaten Waldbesitzern für die Holz- und die Geldspenden.

Nicht unerwähnt ließ der Redner Jagdpächter Rudi Gräbner, die Brauerei Püttner und die Metzgerei Kausler aus Schlammersdorf, die Brotzeiten spendierten. "Ein Hoch auf unsere Gönner", hallte es durch das Dorf.

Bisher wurden für die neue Gerätehalle bereits knapp 600 Arbeitsstunden geleistet und 7300 Euro ausgegeben. Alle Kosten müssen aus der Vereinskasse bestritten werden.

"Jetzt gehen die Arbeiten zügig weiter", kündigte Schleicher abschließend an. Die nächsten Schritte seien das Aufbringen der Dachschalung und die Eindeckung des Satteldaches, dann werden die Seitenwände verschalt. Ende Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
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