Demografischer Wandel in der Nordoberpfalz

Lokales
Bayern
17.04.2013
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Für die Region Oberpfalz-Nord (Amberg, Amberg-Sulzbach, Neustadt, Schwandorf, Tirschenreuth und Weiden) weist das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zwischen 2011 und 2031 einen Bevölkerungsrückgang von 7,7 Prozent aus. Statt einer halben Million werden dann nur noch rund 465 500 Personen in dieser Gegend leben. Der Rückgang der Einwohnerzahlen geht einher mit einer strukturellen Veränderung in der Zusammensetzung der Bevölkerung. Der Schrumpfungsprozess ist am deutlichsten in der Gruppe der unter 18-Jährigen: 2031 werden voraussichtlich rund ein Fünftel weniger Kinder und Jugendliche in der Nordoberpfalz leben als heute. Die Gruppe der 65-Jährigen und Älteren wird um über ein Drittel zunehmen. Im Gegensatz dazu wird die Gruppe der Erwerbsfähigen um etwa 20 Prozent auf unter 240 000 Personen zurückgehen. Eine weitere, bedeutende Veränderung zeigt der sogenannte Altenquotient auf: Kamen 2011 auf 100 Personen im Erwerbsalter (20 bis unter 65 Jahre) 33 Personen im Rentenalter (ab 65 Jahre), rechnen die Statistiker für 2031 mit über 50 Personen im Rentenalter. (rti)
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