05.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Dreschen wie damals

Vor 125 Jahren wurde bei der bayerisch-schwäbischen Firma Ködel & Böhm die erste Dreschmaschine gebaut. Beim Dreschfest macht sich das gute Stück wieder an die Arbeit. Bild: op
von Autor OPProfil

Viel los im Freilandmuseum Scherzenmühle: Der Fichtelgebirgsverein (FGV) gibt am Sonntag, 6. September, beim Dreschfest von 11 bis 17 Uhr Einblick in die recht staubige und schweißtreibende Arbeit der Bauern von einst. Landwirt Christoph Potzel hat das Getreide mit Bindemäher und Sense von Norbert Schirmers Feld geholt. Am Sonntag wird es nun gedroschen.

Ab 13 Uhr laufen die motorgetriebenen Maschinen von Ködel & Böhm und ein Stiftendreschmaschine. Auf der Tenne wird zeitversetzt mit Dreschflegeln gearbeitet. Anschließend können die Besucher beim Reinigen des Weizens in einer alten Putzmühle helfen. Am Ende versammeln sich die "Scheunendrescher" zur Brotzeit. Die FGV-Volkstanzgruppe tritt auf, dazu gibt es Mahlvorführungen in der Getreidemühle.

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