19.02.2011 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel zeigt noch bis 20. März "Ferrari und andere italienische ... Der ultimative Männertraum

Ferrari, Lamborghini, Alfa Romeo und Maserati. Namen, die alle Autofreaks aufhorchen lassen. Im Wunsiedler Fichtelgebirgsmuseum sind derzeit 150 maßstabsgetreue Modelle der italienischen Sportwagen zu bewundern. Im Bild ein Ferrari Dino 156 F1 Sharknose von 1961.
von Anne Wiesnet Kontakt Profil

Sie haben umwerfende Kurven. Sie sind schnittig, verdienen uneingeschränkt die Note: perfekte Eleganz. Meistens sind sie rot. Nicht irgendein Rot, ein ganz bestimmtes. Ferrarirot eben. Sie sind schnell. Sie haben einen Sound am Leib, der ein leichtes Beben in der Magengegend verursacht. Sie sind super teuer und sie lassen vor allem Männerherzen höher schlagen. Nicht viele können sich einen Ferrari leisten.

Alfa Romeo und Maserati

Der Hofer Landrat Bernd Hering hatte einen, war selbst viele Jahre Ferraristi. Jetzt begnügt er sich mit dem Sammeln der roten Flitzer aus Maranello. Daneben nennt er auch zahlreiche andere italienische Supersportwagen der Marken Lamborghini, Alfa Romeo und Maserati in den Maßstäben 1:18, 1:24 und 1:43 sein Eigen.

Über 550 Stück hat der Hofer Landkreischef davon zu Hause. 150 davon zeigt er derzeit im Fichtelgebirgsmuseum. "Rote Autoträume" ist die Präsentation überschrieben, die noch bis 20. März zu sehen ist. 1985 bekam er das Modell eines Bugatti Typ 59 aus dem Jahr 1934 in Blau geschenkt. Der Sammelvirus infizierte ihn augenblicklich. Heute besitzt er fast lückenlos die Palette aller Ferrari-Modelle. Hinzu kommen Sammelobjekte wie Mützen, Schlüsselanhänger, Pins, sowie ein Original-Autogramm von Michael Schumacher.
Auch eine Weihnachtskarte mit der Original-Unterschrift von Ferrari-Gründer Enzo Ferrari und dem ehemaligen Verwaltungsratsvorsitzenden der Fiat-Group, Luca Cordero di Montezemolo befindet sich bei der Sammlung. Darüber hinaus hat Hering lückenlos alle Alfa-Prospekte ab 1970 und die Ferrari-Jahrbücher von 1996 bis 2009.

Seine Modellautos hat er in den Vitrinen im Flur des ersten Obergeschosses seines Wohnhauses geparkt. Er hat nahezu alle Ferrari Modelle, Straßen- und Rennwagen. Neben den Modellautos sind in der Ausstellung auch originale Fahrzeugteile wie zum Beispiel die "Nase" und ein Rad des ersten von Michael Schumacher gefahrenen Formel 1-Ferraris von 1996, einem F-310 zu sehen. Damit wurde Schumi bei seinem ersten Formel 1-Auftritt bei der Scuderia Ferrari dritter in der WM-Wertung. Der komplette Formel 1-Bolide gehört Fritz Grashei aus Hof, der auch noch heute damit auf so mancher Rennstrecke unterwegs ist.

Kontakte zu "Ferraristi"

Als echter Sammler verfügt Bernd Hering natürlich auch über einen umfangreichen Fundus an Fotodrucken, Kalendern, Verzeichnissen und Fotobänden. Und selbstverständlich pflegt er auch enge Kontakte zu "Ferraristi" aus der Region. Wenn das Wetter mitspielt werden während der Ausstellung mehrere Straßen-Ferraris der Blickfang im Innenhof des Museums, dem ehemaligen Sigmund-Wann-Spital sein. Die Gelegenheit einmal einen echten Ferrari ganz aus der Nähe zu betrachten.

In einem der vier Ausstellungsräume ist eine Carrera-Rennbahn aufgebaut. Autos können kostenlos an der Kasse ausgeliehen werden, um damit rasante Runden auf der Modellstrecke zu drehen.

Weitere Bilder im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/autotraeume

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