Maxhütte Technologie bedient eine Menge Geschäftsfelder - Erfolg dank motivierter Mitarbeiter
Vertrauen und Flexibilität als Trumpf

Hochwertige Industrie-Anlagen, hier ein Bauteil einer Prüfanlage für Metallteile, installiert die MHT in ganz Europa.
Lokales
Bayern
17.04.2013
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(ge) Kleiner Anfang, steter Aufstieg und inzwischen breite Anerkennung: Stillschweigend hat sich die MHT (Maxhütte Technologie GmbH & CoKG) zur Multifirma mit in- zwischen gut 180 Mitarbeitern entwickelt. Das Erfolgsrezept: Gemeinsame Strategien von Arbeitgeber und Arbeitnehmern, akzeptable Löhne mit Gewinnbeteiligung, dank des von beiden geschätzten Betriebsrats ein gutes Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern.

Ein buntes Kaleidoskop an Aufträgen, gute Arbeitsbedingungen, flexible Arbeitszeit und Beständigkeit auf dem Markt kennzeichnen das Sulzbach-Rosenberger Unternehmen.

"Hart, aber fair" seien die Verhandlungen stets zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung, so Betriebsratschef Andreas Bauer: Die soziale Komponente wird groß geschrieben in der MHT. Schwierig sei die Aufgabe des Betriebsrates schon: Es seien vor allem für frühere MH-Beschäftigte ungewohnte Vereinbarungen zu vermitteln, so Bauer; es habe lang gedauert, bis sich Haustarif, 40-Stunden-Woche und das Modell "Gewinnbeteiligung statt Weihnachts-/Urlaubsgeld" durchgesetzt hatten.

Ziel der Flexibilität ist, auch schwierige Phasen ohne personelle Konsequenzen zu überbrücken - keine Selbstverständlichkeit in heutiger Zeit, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Eichenseer, auch er ein Mann der ersten Stunden. "Wir haben nach dem Maxhütten-Konkurs viele Kollegen zu uns geholt, um das wertvolle Know-how zu sichern!"
Inzwischen betrachtet sich die Firma als große Familie: Produkt einer langen Entwicklung, geprägt von gegenseitigem Vertrauen. Billiglöhne gibt es in der MHT nirgends, schließlich legt man großen Wert auf Qualität und die Qualifikation der Mitarbeiter. Dass trotzdem bei schlechter Auftragslage eine Freisetzung nie auszuschließen ist, das wissen alle Beteiligten. So arbeiten Stammbelegschaft und Befristete weiter daran, "180 plus x" zu verwirklichen und so viele Mitarbeiter wie möglich dauerhaft zu sichern.
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