Maxhütte Technologie betreibt früheres IHK/HWK-Berufsbildungszentrum in Eigenregie weiter - ...
Wahren "Edelstein" der Ausbildung gesichert

Gut belegt ist das Berufsbildungszentrum mit Kursen für Auszubildende. Bilder: Gebhardt: (3)
Lokales
Bayern
17.04.2013
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Es war schon immer eine tragende Säule in Sachen Aus- und Weiterbildung der Maxhütte als werkseigene Bildungseinrichtung, fortgeschrieben von IHK und HWK, die 1989 das MH-Bildungszentrum übernahmen und ausbauten: 2006 stillgelegt und bald wiederbelebt, erfüllt das neue "Berufsbildungszentrum Maxhütte Technologie" (BBZ-MHT) eine wichtige Aufgabe für die Region Amberg-Sulzbach und darüber hinaus.

Außer der Maxhütte nutzten schon immer auch andere Handwerks- und Industriebetriebe die Möglichkeiten des Berufsbildungszentrums zur Schulung ihrer Auszubildenden. Im November 2005 kamen IHK und HWK überein, die Bildungsstätte zum 31. Juli 2006 zu schließen. Seit 1989 waren dort über 3000 Qualifizierungsmaßnahmen mit großem Erfolg gelaufen. An diese und die alte MH-Tradition wollte die Maxhütte Technologie anknüpfen. Beim Ausverkauf des Inventars sicherte sich der damalige Geschäftsführer Karl Reyzl einen Großteil der wertvollen Metall- und Elektro-Ausbildungsmaschinen sowie sonstige Einrichtungen für ein Projekt, das die Region dringend brauchte: Ein neues BBZ, in Abstimmung und mit Unterstützung der IHK.
Im Haus neben der MHT-Zentrale auf dem MH-Werksgelände in Rosenberg, in Eigenarbeit saniert, können seit September 2006 bis zu 50 Teilnehmer ihre Kurse absolvieren, je nach Fachgebiet und Qualifikation zwischen einer Woche und einem Vierteljahr. In den Sparten Elektrotechnik, Mechatroniker und Metall-Grundausbildung bietet das Zentrum Kurse an, die bis drei Monate laufen. Die Firmen der Region zwischen Sulzbach-Rosenberg, Hirschau, Schwandorf und Amberg nutzen die Möglichkeit, Auszubildende oder Mitarbeiter zur Qualifizierung ins BBZ der Maxhütte Technologie zu schicken. Die für einen Betrieb sehr kostenintensiven Ausbildungsabschnitte werden im BBZ kompakt angeboten, bis zur gesamten Berufsausbildung der Fachkräfte - ein Lückenschluss zwischen Berufsschulausbildung und beruflichem Alltag.

Momentan werden folgende Berufe im Haus ausgebildet: Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroanlagenmonteur, Mechatroniker, Industriemechaniker Instandhaltung, Zerspanungsmechaniker Dreh- und Frästechnik, Konstruktionsmechaniker. Lang ist auch die Liste der Kurse im Angebot: Steuerungstechnik, Pneumatik, EDV, Digital-, Analog- und Regelungstechnik, ebenso (in Zusammenarbeit mit der Metallbearbeitung der MHT nebenan) Spanen, Schweißen, Elektropneumatik und anderes mehr. Aufstockung und Erweiterung des Angebotes sind jederzeit möglich. Kompetente Referenten und Ausbilder stehen bereit.

Aktive Zusammenarbeit mit der IHK und Tätigkeit als Prüfbetrieb ermöglichen dem Berufsbildungszentrum umfassende Ausbildung. Enge, persönliche Kontakte zu den Betrieben der Region tun ein Übriges: In Sulzbach-Rosenberg ist durch Eigeninitiative ein wertvolles Stück Ausbildung gesichert worden - klarer Pluspunkt für Region und Arbeitsmarkt.
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