"Modell für die Zukunft"

Lokales
Bayern
17.04.2013
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Nein, nach reinem Selbstlob klingt es nicht, wenn Professor Dr. Erich Bauer über die Gründe spricht, die zur Aufwertung der Hochschule führten. Aber die Feststellung sei erlaubt, dass die Verleihung des Titels "auch eine Anerkennung für das Bisherige ist". Dafür, welche Qualität die Lehre, welche Bedeutung die angewandte Forschung habe.

Ein weiterer Grund sei die internationale Vernetzung - nicht bloß auf dem Papier: "Wir haben nicht nur Brieffreundschaften, sondern gelebte Partnerschaften." Ebenso bedeutend dürfte laut Bauer die hohe Drittmittel-Quote sein - also der Anteil im Budget, den die Hochschule zusätzlich zu ihrem vom Ministerium finanzierten Etat einwirbt. Während der bayernweite Schnitt hier pro Jahr und Professoren-Kopf bei rund 27 000 Euro liege, kämen die Oberpfälzer auf 50 000 Euro. Ein weiterer Grund für die Verleihung des Titels sei schließlich, dass die Technische Hochschule Regensburg/Amberg-Weiden "ein Modell für die Zukunft sei", wie es Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch formuliert habe.

Hier machten sich zwei Hochschulen stark für die Region, indem sie junge Fachkräfte binden und mit Firmen vor Ort kooperieren. Dass Amberg-Weiden und Regensburg räumlich getrennt sind, sei dabei kein Manko. Wieso auch, argumentiert Bauer: Mit dem Doppel-Standort Amberg-Weiden sei doch schon bewiesen, dass sich Distanz und gemeinsamer Fortschritt nicht ausschließen. (fku)
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