Regionalförderung

Lokales
Bayern
17.04.2013
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Neben der "Gemeinschaftsaufgabe zur regionalen Strukturförderung" gibt es eine ganze Förder-Palette. Nachfolgend eine Übersicht der Regierung der Oberpfalz über die Regionalförderung:

Voraussetzungen

Gefördert werden Vorhaben in Industrie, Handwerk oder Dienstleistungsgewerbe, wenn: Die Investitionen regionalwirtschaftlich bedeutsam sind; der Betrieb überregionalen Absatz erzielt; der Betrieb in den Gebieten der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", einem ländlichen Gebiet nach Landesentwicklungsprogramm oder in einem EU-Fördergebiet ansässig ist (in den letzteren beiden Fällen muss das Unternehmen ein KMU-Unternehmen sein - kleines oder mittleres Unternehmen); wenn die Finanzierungshilfen zur Durchfinanzierung notwendig sind.

An dem Vorhaben muss ferner ein volks- und regionalwirtschaftliches und struktur- und arbeitsmarktpolitisches Interesse bestehen. Die Mindest-Investitionssumme beträgt 250 000 Euro.

Förderungsart


Die Förderung kann entweder als Investitionszuschuss oder als Zinszuschuss zur Verbilligung eines von der LfA Förderbank Bayern gegebenen Darlehens beantragt werden.

Fremdenverkehrsförderung

Vorhaben in der gewerblichen Fremdenverkehrswirtschaft werden gefördert, wenn der Betrieb in einem der folgenden Gebiete liegt:

Gebiet der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (siehe Fördergebietskarte); Fremdenverkehrsgebiet entsprechend dem tourismuspolitischen Konzept der Staatsregierung (nur KMU) und ländliches Gebiet oder EU-Fördergebiet. Gefördert werden vorrangig Verbesserungen des Angebots durch Qualitätsanhebung, Modernisierung, Rationalisierung; in Ausnahmefällen auch Errichtungen oder Erweiterungen des Angebots.

Die Förderung kann entweder als Investitionszuschuss oder als Zinszuschuss zur Verbilligung eines von der LfA Förderbank Bayern gegebenen Darlehens beantragt werden.

Anwendungsvorhaben

Anwendungsvorhaben werden dann gefördert, wenn es sich um ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) handelt und in dem Betrieb eine neue Technologie eingeführt werden soll, die nicht vom Unternehmen selbst entwickelt wurde und die in der Branche noch neuartig ist. Kontakt ist mit der Landesgewerbeanstalt (Innovationsberatungsstelle Nordbayern) aufzunehmen.
Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 10 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. Euro haben. Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Millionen Euro haben.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de
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