12.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Schützen feiern Jubiläum im großen Stil - Etliche Ehrengäste loben vorbildliche Jugendarbeit Zwei Jahrzehnte Zeltlager

Spiel, Spaß und Spannung ist derzeit auf dem Sportplatz beim Zeltlager der Schützen der Gaue Oberviechtach, Steinwald und Armesberg angesagt. Etwa 100 Jungschützen und Betreuer campen hinter der Wallfahrtskirche. In diesem Jahr gibt es Grund zu feiern, denn es findet zum 20. Mal statt. Anlass für die Organisatoren, dieses Ereignis mit einem "Ehrenabend" im Zelt zu feiern.

von Jochen NeumannProfil

Höhepunkt des Ehrenabends waren die Auszeichnungen für Wolfgang Bauer und Martin Fuchs, die sich laut Organisator Bernhard Schmidt in all den Jahren für die Zeltlager engagierten. So sei Wolfgang Bauer von Anfang an im Organisationsteam dabei. Schmidt überreichte ihm ein Fotoalbum mit Erinnerungen an zwanzig Zeltlager. Schmidt verabschiedete zudem Martin Fuchs aus der Betreuerriege. Fuchs bleibe den Schützen als Betreuer erhalten. Der scheidende Leiter freute sich über einen Geschenkkorb. Nach einem gemeinsamen Abendessen, sorgte die Band "Live-Beat" aus Pertolzhofen für entsprechende Stimmung im Festzelt.

Organisator Bernhard Schmidt vom Schützenverein Edelweiß Siegritz freute sich über zahlreiche Ehrengäste. "Mit Dankbarkeit und Stolz blicken wir auf 20 Jahre Zeltlager zurück und wollen deshalb einen tollen Abend feiern." Eingeladen waren auch ehemalige Zeltlagerkinder, Betreuer, Köche oder Platzwarte.

Der Reuther Bürgermeister Werner Prucker freute sich, dass das Schützenzeltlager erstmals in Premenreuth stattfindet. "Jugendarbeit ist wichtig und das Engagement der Betreuer hervorragend", stellte Prucker fest. Gerne unterstütze die Gemeinde dieses Zeltlager. Auch Erbendorfs zweiter Bürgermeister Johannes Reger betonte den Kameradschaftsgeist im Zeltlager. Wie er anmerkte, trage die Feuerwehr Erbendorf mit der Drehleiter gerne etwas zur Veranstaltung bei.

Gauschützenmeister Norbert Lippert dankte den Organisatoren Bernhard Schmidt und dem zweiten Vizepräsidenten des Oberpfälzer Schützenbunds (OSB) Wolfgang Bauer aus Thumsenreuth. "Besonders freut es mich, dass die Idee zum Zeltlager aus dem Steinwaldgau kommt und über zwei Jahrzehnte so erfolgreich war." Zu Wort kam auch die Vizepräsidentin des OSB, Herta Zeiler, die die Grüße des Verbandes überbrachte. Sie lobte die Arbeit der Lagerleitung, die jede Menge Verantwortung tragen müsse.

"Jugendarbeit heißt Erlebnisse schaffen, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben." Das stellte der Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR) Tirschenreuth, Jürgen Preisinger fest. Er stellte die Verbindung der Schützenjugend mit dem Kreisjugendring heraus und dankte für die stete Arbeit. "Dass der Einsatz erfolgreich ist, beweisen die letzten 20 Jahren." Nach seiner Meinung sei Jugendarbeit auch Bildungsarbeit, die Kompetenzen und Werte schaffe. Preisinger sprach auch zum Thema Crystal Speed: "Starke Jugendliche, die Kompetenzen und Werte haben und sich in Vereinen engagieren, können Nein sagen. Sie möchten nicht, dass diese Droge ihr Leben bestimmt."

Der zweite Vizepräsident des OSB, Wolfgang Bauer, ließ die letzten zwanzig Jahre in einer Bilderschau Revue passieren und erzählte dazu passende Geschichten. So fand das erste Schützenzeltlager 1995 in Bärnau statt. Weitere Orte waren Oberviechtach, Friedenfels, Weiding, Erbendorf, Mehlmeisel, Kastl bei Amber, Pilsing, Tirschenreuth, Neuaign, Pertolzhofen und Kastl bei Kemnath. Wie Bauer anmerkte, waren die Schützen in einigen Orten mehrmals zu Gast, so unter anderem dreimal in Erbendorf.

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