16.04.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Schwandorf. Aufstieg in Europas Spitze

von Redaktion OnetzProfil

(rid) Die Anfänge des Unternehmens liegen rund 30 Jahre zurück: Michael Horsch baute auf dem elterlichen Gut in Sitzenhof landwirtschaftliche Maschinen zusammen und legte damit den Grundstein für eine Firma, die heute die Märkte weltweit mit Bodenbearbeitungs- und Sämaschinen beliefert. Mit dem "Sä-Exaktor", dem ersten Gerät aus dem Hause Horsch, begann die Zeit des "pfluglosen Ackerbaus": Eine Fräse lockerte den Boden und blies gleichzeitig das Saatgut hinein. Dieses System hatte den Vorteil, das Saatgut präzise und ohne großen Aufwand ausbringen zu können.

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einführung des "Terra Trac": Mit dem dreirädrigen Spezialtraktor konnten große Flächen pfluglos bewirtschaftet werden. Die breiten Räder verhinderten eine Verdichtung des Bodens.

Die Firma erschloss sich immer neue Märkte und wuchs selbst: Es entstanden eine Montagehalle in Gut Sitzenhof (2002), ein weiteres Bürogebäude (2005) sowie ein Werk im thüringischen Ronneburg (2007). Mit einem Umsatzwachstum von 46 Prozent 2007 und 74 Prozent 2008 stieg Horsch zu einem der größten Sämaschinen- und Bodenbearbeitungshersteller Europas auf. In diesem Jahr peilt die Geschäftsleitung einen Umsatz von 230 Millionen Euro an.

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