"Sieh mal an!": Fotoclub Arzberg stellt bis Oktober im Klinikum Fichtelgebirge aus
Brillante Bilderschau

Vorsitzender Stefan Weiß (links) informierte bei der Vernissage im Klinikum über die Arbeit im Fotoclub Arzberg. Rechts das Ensemble "Sie, Er und Ich", das die Ausstellungseröffnung musikalisch umrahmte. Bild: hfz
Lokales
Bayern
23.04.2013
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13 Mitglieder des Fotoclubs Arzberg teilen sich bei der Ausstellung "Sieh mal an!" die Wandflächen in Foyer und Magistrale im Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz. Dementsprechend vielfältig sind die Bilder. Zur Vernissage kamen viele Mitarbeiter des Klinikums, Angehörige und Vertreter befreundeter Fotoclubs.

Als einen der größten und aktivsten in der Region würdigte Klinikums-Geschäftsführer Martin Schmid den Fotoclub Arzberg. Er habe mittlerweile 75 Mitglieder, von denen sich etwa 30 regelmäßig an den verschiedensten Wettbewerben bis auf Bundesebene erfolgreich beteiligen. Zweiter Bürgermeister Klaus Haussel überbrachte Grüße der Oberbürgermeisterin und zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den Bildern, die viel technisches Können, aber auch den geschulten und aufmerksamen Blick des jeweiligen Fotografen verrieten. Sein Dank galt auch dem Klinikum Fichtelgebirge, das immer wieder seine Ausstellungsflächen anbiete.

Regelmäßige Clubabende

Stefan Weiß, Vorsitzender des Fotoclubs, konnte mit Stolz auf 30 Prozent Mitgliederzuwachs in den vergangenen drei Jahren verweisen. Sowohl Neulingen als auch langjährigen, erfahrenen Fotografen versuche man mit Erfolg, eine Plattform zu geben. Herzstück der Aktivitäten seien die Clubabende im Abstand von zwei Wochen; eigene Räume mit mehreren Computern und ein Fotostudio, regelmäßige Bildbesprechungen, interne und externe Wettbewerbe, Exkursionen und Workshops trügen darüber hinaus zur Attraktivität des Arzberger Fotoclubs bei. Die insgesamt 80 im Klinikum ausgestellten Bilder habe man ganz der Auswahl der einzelnen Fotografen überlassen, wodurch ein faszinierender Querschnitt entstanden sei.

Das Ensemble "Sie, Er und Ich" unter der Leitung von Peter Kirmaß, das die Vernissage gekonnt musikalisch umrahmte, schloss passend zum Thema mit dem schon historischen Titel von Nina Hagen "Du hast den Farbfilm vergessen!" Bei einem Glas Sekt hatten die Besucher noch Zeit für einen ausführlichen Rundgang durch die Ausstellung, die noch bis Oktober zu besichtigen ist.
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