15.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

SV Etzenricht unterliegt beim Schlusslicht Deggendorf verdient 0:2 Nur Punktelieferant

Das war kein lohnender Feiertagsausflug für die mitgereisten Etzenrichter Fans: Völlig verdient unterlag die Elf von Bernd Rast bei der SpVgg GW Deggendorf mit 0:2, wurde der Favoritenrolle gegen die zuvor punktlosen Gastgeber nicht gerecht.

Überraschend verlor der SV Etzenricht bei dem zuvor sieben Spieltage erfolglosen Konkurrenten Grün-Weiß Deggendorf mit 0:2. Einziger Lichtblick war, dass sich die Schulterverletzung von Kapitän Stephan Herrmann (rechts/Archivbild) als weniger schwer als befürchtet herauskristallisierte und er 90 Minuten durchspielen konnte. Bild: war
von Autor WARProfil

Der Matchwinner am Freitagabend hieß Simon Schwetz. Kurz vor der Pause und gleich danach entschied der 25-jährige, er kam vom Kreisligisten VfB Straubing zur SpVgg, die Partie mit zwei blitzsauberen Toren alleine. Das erste Tore fiel nach einem Solo, bei dem er drei Etzenrichter aussteigen ließ. Beim zweiten assistierte sein Kollege Maximilian Vogl perfekt.

Die von Trainer Darius Farahmand nominierte Deggendorfer Startelf bestand ausschließlich aus Neuzugängen, davon stammen drei Fußballer aus Tschechien. Bei den Oberpfälzer Gästen kämpfte sich Kapitän Stephan Herrmann trotz lädierter Schulter durch. Für den gesperrten Mittelfeldspieler Marco Lorenz rückte Martin Pasieka in die Anfangsformation und Julian Hösl kam für Andreas Mark auf der Außenverteidiger-Position zum Zug.

"Wir haben heute eine sehr mäßige Leistung geboten. Unser Auftritt hatte über weite Strecken den Charakter eines Freundschaftsspiels, das Aufbäumen in den letzten 10 oder 15 Minuten war zu wenig und kam zu spät", ärgerte sich SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann. Er ergänzte aber, dass er damit die respektable Leistung der Gastgeber nicht schmälern wolle. "Die Grün-Weißen haben sich reingekniet, alles gegeben."

Schon vor dem Wechsel wirkte die SpVgg zielstrebiger und aktiver. Michael Heisig im SVE-Tor rettete vor Schwetz (12.) nach Zuspiel von Emre Kasdas und gegen Letzteren in der 30. Minute das 0:0. Nur einmal drohte Deggendorf ein Rückstand, doch Schimmerer grätschte nach Pass von Martin Pasieka (32.) am Ball vorbei.

Nach dem Zwei-Tore-Rückstand setzte SVE-Trainer Bernd Rast auf Offensive und brachte mit Johannes Pötzl und Andreas Pollakowski zusätzlich zwei gelernte Stürmer, Andy Mark löste Hösl auf der linken Seite ab. Richtige, verwertbare Chancen für den Sportverein gab es erst in der Schlussphase. Mit diversen Körperteilen verhinderten die Spieler der SpVgg eine Dreifach-Gelegenheit und damit den Anschluss. Kopfbälle von Pasieka, Tobias Plössner und Andreas Pollakowski waren gut im Ansatz, brachten aber auch kein Erfolgserlebnis.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp